Vegan Bento: Japanischer Kartoffelsalat+ Rezept für vegane japanische Mayonnaise

Vegan Bento: Japanischer Kartoffelsalat+ Rezept für japanische Mayonnaise

Hier endlich das versprochene Rezept für die köstliche japanische Mayonnaise(die vegane Version) :-) . Das japanische Original von Kewpie besteht aus Eigelb, Sojaöl und Reisessig, außerdem Senf und ein wenig Geschmacksverstärker, das ist das “Geheimnis”, warum sie so mild aber gleichzeitig auch würzig schmeckt. Ich habe das Eigelb mit Seidentofu ersetzt, das funktioniert wirklich sehr gut, der Geschmack ist sehr ähnlich. Die vegane Mayonnaise hat viele Vorteile, nicht nur dass sie rein pflanzlich, cholesterinfrei und gesünder ist, sie ist auch „sicherer“, besonders fürs Bento. Bei höheren Temperaturen sollte ein Bento gekühlt werden(z.B. mit einem Kühlakku/Kissen), trotzdem birgt eine gewöhnliche Mayonnaise mit rohem Eigelb immer gewisse Risiken(Salmonellen/Krankheitserreger). Der andere große Vorteil ist, das Rezept ist sehr einfach und schnell, außerdem gelingt es immer. Wer schon mal versucht hat, Mayonnaise selbst herzustellen, kennt das Problem vielleicht: sie gerinnt ganz schnell, man muss sehr aufpassen. Das wird mit diesem Rezept niemals passieren, es gelingt einfach immer.:-)

Das Eigelb wird mit weichem Seidentofu ersetzt, es ist eigentlich jede Silken-Tofu Sorte gut geeignet(nur sollte es eben „soft“ sein, nicht „firm“). Ich habe sehr gute Ergebnisse mit dem frischen Seidentofu von Dae Yang erreicht, auch der Morinu Silken Tofu ist empfehlenswert . Unter den Seiden-Tofus gibt es außerdem noch den Shiki Tofu, dieser hat einen sehr feinen „fruchtigen“ Geschmack, und ist auch für süße Desserts besonders gut geeignet . Der Shiki Tofu ist aber ein wenig fester, somit wird die Mayonnaise bisschen „kompakter“ sein. Wie fest aber letztendlich die Konsistenz sein wird, hängt davon ab, wie stark der Tofu gepresst wird. Man sollte mehr Wasser entfernen, wenn sie “pur” verwendet werden soll, für Salat kann die Mayonnaise ein wenig flüssiger sein. Das Pressen geht auch schnell, es reicht vollkommen, den Seidentofu in einem Stück Stoff kräftig auszuwringen.
Einer der sehr wichtigen Bestandteile der japanischen Mayonnaise ist (künstlicher) Geschmacksverstärker(MSG), ich verwende dafür Kombu Dashi Pulver, bitte diese Zutat nicht auslassen! Als Senf eignet sich auch ganz normaler Tafelsenf, wer den scharfen, japanischen Karashi zu Hand hat, umso besser. Vorsichtig mit Senf-Pulver, hier kann die Mayo leicht bitter werden.

Räuchertofu und Carob Cookies

Die vegane japanische Mayonnaise kann überall wie das Original verwendet werden, bei Okonomiyaki, Yaki-soba und vielen mehr, sie wirklich schmackhaft, ich finde sie viel besser als „unsere“ Mayonnaise, die oft recht schwer ist. Natürlich ist sie auch für einen Kartoffelsalat sehr gut, die japanische Kartoffelsalat Version ist sehr mild, nicht zu mächtig, mir und Kater schmeckt diese Variante sehr, außerdem ist dieser Salat sehr gut fürs Bento geeignet. Besonders bliebt ist in Japan ein Kartoffel-Salat Sandwich, mit einem Salatblatt noch dazwischen, wir mögen zusätzlich noch paar Streifen Tofu Bacon dazu. Ich habe ein Rezept für japanischen Kartoffelsalat schon mal vorgestellt, damals mit lila Kartoffeln, das hier ist die verbesserte, weil vegane Version. Eigentlich wollte ich den Kartoffelsalat unbedingt mit Bamberger Hörnchen machen, das  ist eine “berühmte” Feinschmecker Kartoffel, klein und knubelig, der Geschmack ist köstlich. Diese Sorte war eine zeitlang(Ende des Winters) in meiner Ökokiste erhältlich, leider seit einiger Zeit nicht mehr, somit habe ich Frühkartoffeln(festkochend) verwendet.

Die anderen Bestandteile des Bento sind: marinierter Räuchertofu, angebraten mit roten Paprika , frisches Gemüse: Kohlrabi, Gurken und Radieschen. Die “Trennwand” ;-) im Bento ist aus Kohlrabi, dazu gab es noch einen kleinen Apfel und Rohkost Carob-Schokoladen-Cookies(vegan), die für 2 Stunden im Backofen getrocknet wurden(die waren sehr gut, aber an dem Rezept muss ich aber noch ein wenig arbeiten). Das Räuchertofu- Rezept kann auch als Speckwürfel zubereitet und über den Kartoffelsalat gestreut werden, das ist Katers Lieblings Version. :-)

Rezept für japanische Mayonnaise

Rezept für vegane japanische Mayonnaise

1 Stück Seidentofu(kinugoshi)
1/4 Tasse Sojaöl, kalt gepresst
3-4 El Reisessig
1,5 Tl Kombu Dashi Pulver oder Kombu-ko Pulver
1 Tl Meersalz
1 TL dunkle Sojasauce
Prise Zucker
1-2 EL Senf(auch japanischen Karashi Senf)

Sojaöl kann man in größeren Supermarkt bekommen, guter, kaltgepresster Rapsöl wäre noch eine Alternative(bitte kein Olivenöl usw. nehmen!)

Für die Herstellung ist ein Pürierstab notwendig(auch der Mixbecher der Küchenmaschine), mit einem normalen Rührgerät wird die Mayonnaise nicht richtig fein. Der größte Vorteil an diesem Rezept ist wie gesagt, es gelingt IMMER. Ich habe vor einiger Zeit auch die japanische Original-Mayo versucht herzustellen(anstelle des Tofu einfach 3 frische Bio-Eigelb verwenden, Sojasauce auslassen) bin aber kläglich gescheitert. Ich möchte auch keine Eier mehr essen, und bin mit dieser Mayo Version sehr glücklich. Fertige, vegane Mayonnaise kann hiermit (wie ich finde) nicht mithalten, die Sorten, die ich bis jetzt ausprobiert habe, waren nicht so das „Wahre“(manche schmecken irgendwie nach… Gips… ;-) ).

Zuerst den Tofu pressen: in ein Stück Stoff wickeln, und kräftig auswringen, soviel Wasser entfernen, bis  das Volumen auf ungefähr die Hälfte reduziert ist.
Den gepressten Tofu in einen Becher geben, und erstmal mit dem Pürierstab glatt rühren, dann langsam das Öl eingießen, Reisessig und all die anderen Gewürze. Alles zusammen sehr glatt pürieren, das geht recht schnell, nach 2-3 Minuten ist man fertig. Die Mayonnaise mit Salz und einer Prise Chili abschmecken, eventuell mehr Salz zufügen.

Die Aufbewahrung: Mayonnaise in ein Glas mit Schraubverschluss umfüllen, sie hält sich 5-6 Tage im Kühlschrank. Es kann passieren, dass nach 2-3Tagen das Öl sich ein wenig abtrennt, dann einfach umrühren. Wenn man dies unbedingt vermeiden möchte, wäre die Verwendung von ein wenig Sojalezithin eine Alternative, ist aber nicht notwendig.
Wasabi Mayonnaise: 0,5-1 Tl Wasabi Paste oder Pulver anstelle des Senfs verwenden, köstlich zu Sushi.

Japanischer veganer Kartoffelsalat

Japanischer Kartoffelsalat

5 große Kartoffel, festkochend
1 große Möhre
1 kleines Stück frische Gurke
3-4 kleine Essiggurken
1-2 EL Kapern, nach Geschmack
2 Frühlingszwiebeln(nur das Weiße)
2 EL dunkle Sojasauce
1 EL Kombu Dashi Pulver oder Kombu-ko
ca. 1 Tasse vegane japanische Mayonnaise, Rezept oben
ein wenig Shichimi Togarashi

Für den japanischen Kartoffelsalat wird das Gemüse gedämpft, das ist nicht nur gesünder, es schmeckt auch besser.
Die Möhre und die Kartoffeln(ganz, in der Schale) bei hoher Hitze ca. 20-25 Minuten lang dämpfen. Mit einem Bambusspießchen überprüfen, ob sie schon weich sind, dann rausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Die Schale abziehen und die Kartoffeln in grobe Stücke, die Karotte in kleine Würfel schneiden. In eine Schale geben und mit dem Kombudashi-Pulver bestreuen und vermischen, kurz ziehen lassen.

Die Frühlingszwiebeln(nur das Weiße) in feine Ringe schneiden und für 5 Minuten ins kalte Wasser legen(das mildert die Schärfe), dann im einem Stück Küchenpapier abtropfen und gut auswringen.
Die Gurke entkernen, in Scheibchen schneiden und mit ein wenig Salz bestreuen, für 10 Minuten ziehen lassen(das verbessert den Geschmack). Das überschüssige Wasser entsorgen, die Gurke ein wenig abtropfen lassen.
Gurke, Zwiebel, klein geschnittene Essiggurken+ Kapern mit den Kartoffeln vermischen, die Mayonnaise unterheben und mit Sojasauce würzen.
Der japanische Kartoffelsalat schmeckt am besten, wenn er einige Stunden durchgezogen ist, so geht die Würze in die Kartoffel rein.

Rezept für japanische Mayonnaise

Mariniertes Räucher-Tofu mit Paprika

Dieses Rezept kann eben auch als Speck-Stückchen verwendet werden.

100g Räuchertofu
1 rote Paprikaschotte
Marinade
2 EL Rapsöl, nativ
1 TL Sesamöl, geröstetes
1 El Tamari oder 1,5 EL dunkle Sojasauce
Prise Zucker
1 Lorbeerblatt
1TL Paprika Pulver für Kimchi(Gotchugaru)

Alle Zutaten für die Marinade zusammenrühren und das in Scheiben geschnittene Räuchertofu darin für einige Stunden oder über nach einlegen. Dann kurz abtropfen lassen und in ein wenig Öl kross anbraten, Paprika in Streifen geschnitten zufügen. Paar Minuten lang anbraten und am Ende mit 1 El Sojasauce und 1 El Mirin ablöschen, die Flüssigkeit kurz einkochen. Möchte man nur kleine Speckwürfelchen, dann nur den Tofu nach dem Marinieren anbraten, abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden.

Related posts:

19 Comments:

  1. Oh da läuft mir gerade das Wasser im Mund zusammen. Ein total leckeres Bento hast du da gemacht!
    Ich erinnere mich noch sehr gut an die Kartoffelsalat Sandwiches, was hab ich die im Coffee shop in Fukuoka verdrückt *hehe*
    Dein Mayo Rezept werd ich unbedingt ausprobieren, wollte schon lange selbstgemachte gegen die schreckliche vegane Kauf-Mayonaise ersetzen.
    PS ich glaube du brauchst wirklich demnächst einen Dehydrator sonst überarbeitet sich dein Backofen noch ;)

    Torwen

    avatar 2011.05.06
    00:50

  2. Torwen,
    der Excalibur Dehydrator kostet 299 EU! Ahhhh…. Aber ich “befürchte” bald its es so weit… ;-)

    Findest Du die gekaufte, vegane Mayo auch so grässlich, ja? In USA soll es gute Sorten geben(veganaise?), bei uns anscheinend nicht. Meine Sorte war abartig, auch die Sojasahne dieser Firma war schrecklich. Macht mich schon wütend, wenn vegane Lebensmittel so schlecht sind. Nicht wegen des Geldes, sondern weil es mich dann nicht wundert, wenn die anderen sagen “vegan schmeckt nicht!” .Was ja überhaupt nicht stimmt, man muss nur vieles selbsmachen.

    Amatō

    avatar 2011.05.06
    09:49

  3. Ich hab mal gehört, dass vegane Majo in den USA mit Traubenkernöl oder sowas ähnlichem gemacht wird. Da ich noch nie Traubenkernöl bewusst gegessen habe, weiß ich leider nicht, ob das dann wirklich die Geheimzutat für eine gute Majo ist.
    Aber eigentlich wollte ich nur schreiben, dass ich die Majo wahrscheinlich am Sonntag nachmachen werde. Ich versuche mich nochmal an einem meiner Lieblingssandwiches und da kommt veganes Thousand Islands Dressing rein, das ich selbst machen will.
    Wenn du von einem Stück Seidentofu sprichst, wie viel ist das denn dann in Gramm? Ich hab ne Packung von Taifun im Kühlschrank und das ist recht viel. Man braucht auch keinen speziellen “medium” oder “firm” silken tofu, oder? Von Taifun gibts nur diese eine Sorte und da steht leider nicht drauf, was das sein soll. Der ist halt einfach sehr weich. :D
    Hm, außerdem hab ich immer noch kein Kombu Dashi Pulver. Könnte ich etwas weniger Reisessig nehmen und den Rest der Flüssigkeit dann durch Waldpilzeinweichwasser ausgleichen? Müsste ja einen ähnlichen Effekt haben, was meinst du?
    Sorry für die vielen Fragen… :D

    Green-Cat

    avatar 2011.05.06
    15:25

  4. Katze,
    die Tofu Stücke haben 340g, aber ich mache diese Mayo meistens nach Gefühl, und würze dann dementprechend. Der Tofu von Taifun wird auf jeden fall sehr gut sein, da bin ich sicher, nur gut pürieren. :-)
    Ach, Traubenkernöl? Danke für die Info, dieses Öl wollte ich schon seit länger mal testen. Findest Du die gekaufe vegane Mayo auch so “ungut”? ;-)
    Hm, ja, das Pilzwasser ist eine gute Idee, ich würde es aber sehr konzentriert machen, vielleicht auch eine Messerpitze Gemüsebrühe? Auch ein wenig Kräutersalz wäre möglich. Was hast Du noch da an Gewürzen, alles was für Suppe/Brühe passt, wäre gut, hast Du Maggi?? Maggi wäre geeignet!(Eureka! Maggi! :-) das ist es! Ich verwende kein Maggi, weil ich Kombu habe!).

    Für Tausend Islands würde ich noch paar eingeweiche Cashews mit püreren, für die Sahnigkeit? Oder?(ich kenne dieses Dressing nicht so, ist es hell-rosa-rot?)

    PS. in Bioladen gibt es “Würzl” oder Kräuter-Flüssigwürze, das ist so ein Bio-Maggi, das wäre gut. Und paar Hefeflocken rein!

    Amatō

    avatar 2011.05.06
    15:49

  5. Hurraaa! Würzl habe ich sogar zuhause! Dann muss ich mich nicht um die Pilze kümmern. Sehr gut! Guter Tipp mit den Cashewkernen, werde ich auch berücksichtigen.
    In Thousand Islands Dressing kommen eigentlich nur 3 Teile Majo, ein Teil Ketchup (- da habe ich endlich einen gefunden, der nicht mit Kristallzucker gesüßt ist) und etwas Relish, also pürierte Gewürzgurken. Das ganze wird dann rosa-rot-orange, je nach Farbe der Majo. Ich hoffe, dass ich dieses Mal ein gutes Foto machen kann, denn in dieses Sandwich kommt dann auch Tofuspeck nach deinem Rezept rein. Mjamm!
    Ach so: Kann ich statt des Sojaöls auch Rapsöl nehmen? Das hätte ich noch daheim…

    Green-Cat

    avatar 2011.05.06
    20:41

  6. Hab die Mayo heute auch gemacht und zu einem Kartoffel-Spargel-Salat verwendet – lecker! Das Dashi-Pulver hatte ich allerdings vergessen, der Geschmack war trotzdem super.

    Haruko

    avatar 2011.05.06
    23:14

  7. Katze,
    ja klar, ich habe meine ersten Versuche auch mit Rapsöl gemacht, natives Sojaöl ist irgendwie nicht so einfach zu bekommen. Sag mal, gib es Würzl auch flüssig?? Ich habe da etwas im Hinterkopf, dass da irgendwo Kombu/Algen drin waren…

    Haruko,
    die Mayo ist auch mit ein wenig Limetten/Zitronensaft schön, so zum Spargel(und cholestrin-frei! :-) ) Und bitte nur Kombu Dashi Pulver nehmen, nicht die normale!

    Amatō

    avatar 2011.05.06
    23:42

  8. Hm, ob es Würzl in flüssig gibt, weiß ich gar nicht. Aber ich könnts mir vorstellen. Meins ist jedenfalls ein Pulver…
    Gerade habe ich die Mayo fertig zubereitet: Sie ist EINE WUCHT!!!!!!! Ich habe noch nie gerne Mayo gegessen, wegen der rohen Eier, das hat mich schon immer angeekelt, aber mit dieser Mayo werde ich sogar Pommes rot/weiß anfangen zu essen! Einen Kartoffelsalat gibts dann wahrscheinlich übermorgen. Ich bin sehr begeistert, vielen Dank!

    green-cat

    avatar 2011.05.08
    12:12

  9. Katze, gestern wurde der Salat ominivoren Carnivoren serviert, und bestand den Test, wurde als sehr lecker empfunden, vor allem die Mayo! Ja! Mission erfüllt! ;-)
    Ich mochte normale Mayo auch nie, fand sie immer sehr mächtig, die ist aber echt lecker, auch in Sandwiches mit veganen Aufschnitt , Gurke, Tomate und Salatblatt(Kater mag es sehr auf diese Art).

    Amatō

    avatar 2011.05.09
    11:29

  10. Als ich den Kartoffelsalat sah, habe ich gleich Lust drauf bekommen. Und da ich die deine Variante mit Sojasoße nicht kannte, musste ich das Rezept auch gleich ausprobieren. Lecker. Allerdings muss ich gestehen, habe ich statt der Kapern Maiskörner genommen und zusätzlich noch Nerigarashi dazugegeben.
    Und da wir noch japanische Mayo hatten, kam diese an den Salat. Aber die vegane Version wird natürlich auch noch ausprobiert.^^
    Auch die marinierten Tofuscheiben gab es dazu. Meinem Mann (Fleischesser) hat es gefallen, ich mochte den Tofu unmariniert (aber gebraten) lieber. Bin eher der Purist.
    Frische Gurkenscheiben und Reis vervollständigten unser Mittagessen.
    Vielen Dank mal wieder für die schöne Idee.

    Mari

    avatar 2011.05.09
    13:40

  11. Am Wochenende gabs zum zweiten Mal diesen *genialen* Kartoffelsalat für ein Buffet mit “Normalessern” ;)
    Und was soll ich sagen? Ausnahmslos *Alle* waren begeistert, ich wurde ganz oft nach dem Rezept gefragt, nur wenn es dann ans Erklären ging, war oft das Staunen groß..
    “WIIEEEEE…OHNE Mayonaise?? Nein, das ist mir ja VIEL zu aufwändig, und mit so exotischen Zutaten und der normale tuts ja auch”

    So sind sie, die Fleischesser…Ich gehe ausserdem jede Wette ein, hätte ich von vornherein drangeschrieben “Veganer Kartoffelsalat” hätte ihn keiner gegessen..

    Uns schmeckt er auf jeden Fall ganz hervorragend, und es gibt ihn regelmäßig, übriggebliebene “Mayonaise” gibt es dann aufs Sandwich :)

    Alraune

    avatar 2011.07.21
    12:10

  12. Alraune, das freut mich sehr, dass der Salat so gut angekommen ist! :-) Wir mögen die Mayo auch sehr im Sandwich!
    Auch meine absolut nicht-vegetarische Familie mochte ihn, schon seltsam, nicht wahr? ;-) Sobald sie nicht wissen, dass es “vegan” ist, dann schmeckt es. Daran sieht man, welche Vorurteile viele Menschen noch haben, wie schade…
    Lass uns hoffen, dass sich das langsam ändert, gerade jetzt wieder in Anbetracht der Hungerkatastrophe in Afrika.Oh Mensch, ich bin sehr traurig deswegen…
    Aber, was mich sehr ermutigt hat, gerade lief eine Art Telefonrunde auf einem der Regionalsender, somit haben viele Menschen aus meiner Gegend angerufen, das Thema war eben die Hungerkatastrophe und wie alles weiter gehen soll wg. Klimawandel, Konzerne usw.
    Ich war sehr froh zu hören, dass wirklich viele Menschen die “richtige” Sicht der Dinge haben: die Macht de Konzerne sei zu groß(Monsanto wurde sogar als Verbrecher bezeichnet! :-) ), wir beuten die 3 Welt aus usw. Das macht Mut, zu sehen, dass doch immer mehr Menschen diese Tatsachen erkennen, und nicht immer wieder mit Stammtisch-parolen “argumentieren” wollen(gab es leider auch, aber nur wenige).

    Amatō

    avatar 2011.07.21
    13:24

  13. Jane

    avatar 2011.12.11
    11:02

  14. Hallo Amato!

    Also dein Veganisches Mayo Rezept ging gar nicht schwer, schmeckt Unvergleichlich lecker und das beste….Wer nicht weiß das die Mayo rein pflanzlich zubereitet wurde der schmeckt es nicht!
    Habe es an drei sehr mürische Testesser verfüttert…anstandslos…die wissen das immer noch nicht:”Aaaah, lecker selbstgemachte Mayonaise!”

    Mission erfolgreich
    *Diebisches Grinsen*

    DANKE DANKE DANKE

    MeMary

    avatar 2012.05.15
    19:36

  15. MeMary, das war bei mir genauso- alle meinten, “was für eine köstliche leichte Mayo”! Dann große Augen gemacht, als ich sagte, die ist ohne Ei und vegan. :)
    Ich mache diese Mayo sehr oftIist auch sehr einfach), habe fast immer ein Glas davon im Kühlschrank, hält sich fest verschlossen so knapp eine Woche(das Glass vorher mit kochendem Wasser sterilisieren).

    Alexandra

    avatar 2012.05.16
    15:19

  16. Hallo Alexandra,

    ja genau “köstlich leicht” das ist der richtige Ausdruck!

    Bin deshalb so glücklich über dieses Rezept, weil ich normale Mayonaise ganz unlecker finde (schüttel)…dieser “fettige schwere” Geschmack…
    Iiiiiich weiß auch nicht wie ich es sonst beschreiben sollte…

    Tja und mein Freund wiederrum liebt Salate mit Mayonaise.
    Aber pssssssttt, aaaääähhm, ich suche noch nach einen passenden Namen wo NICHT vegan drin vorkommt?!
    Weil der komische Vogel dann garantiert Nix essen würde (verdreh die Augen)…
    Er ist ein Leckermäulchen, wobei “anstrengend”
    die bessere Bezeichnung ist :-D

    Vielleicht “pflanzliche Mayonaise”?

    (Hilfe mein Käse-Soufflekuchen füllt schon den halben Ofen aus, ich rede zuviel…)

    Danke!!!

    MeMary

    avatar 2012.05.18
    18:55

  17. Wie wärs mit “japanische Mayonnaise”?? :-D

    Alexandra

    avatar 2012.05.19
    11:09

  18. Haha, nicht schlecht!!!
    Pass auf, kleiner Dialog…

    Er: “Was ist denn daran Japanisch???”
    Ich: “Ist mit Reisessig, Tofu, Sojaöl und Wasabi gemacht, schlimm ekelig?”
    Er: “Ich wusste es!!!
    Nein, egal, schmeckt aber trotzdem lecker.”

    X-D So ein Witzbold…

    MeMary

    avatar 2012.05.22
    22:06

  19. Thank you

    Faraz

    avatar 2012.06.17
    16:05

Your email will never published nor shared. Required fields are marked *...

*

*

Type your comment out:

*

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Blog Top Liste - by TopBlogs.de Firefox Download foodfeed - Alles rund um Lebensmittel und Getränke http://www.wikio.de Food & Drink Top Blogs BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake
  • RSS
  • Newsletter
  • Facebook
  • Flickr