No-Tori Teriyaki, japanische Klassiker vegan

No-Tori Teriyaki, Seitan mit Teriyaki Sauce

Vegane Versionen klassischer japanischer Rezepte

Vegetarische und vegane Versionen der traditioneller japanischen Rezepte zu kreieren ist wirklich alles andere als einfach. Auf die Idee, etwas mit Seitan oder Tofu zu ersetzen, kommt man schnell, es dann aber so „umzutauschen“, dass die Speise wirklich gut schmeckt, das ist ganz ehrlich, ein hartes Stück Arbeit.  Ich möchte hier auch keine Rezepte einstellen, die nicht gut sind, es geht schließlich um japanische Gerichte, und diese sind für den feinen Geschmack bekannt.
Für dieses No-Tori Teriyaki (also „kein-Huhn“ Teriyaki ;-) ) habe ich 4 Versuche gebraucht, bis es wirklich schmackhaft wurde. Ich hatte noch nie mit Seitan gekocht,  bin also ein absoluterAnfänger gewesen(somit mußte einiges schief laufen, neben “Radiergummi Seitan”(Bild weiter unten) gab es auch Seitan “Nudeln”(kein Bild).
Was den Namen anbetrifft(bevor hier irgendwelche Japanisch-Experten durchdrehen ;-) ) , normalerweise bedeutet im japanischen das Zeichen の „no“ nicht  „kein“ sondern “von” “für” “aus” usw.  Ich finde aber die Namen von veganen Produkten sehr witzig(wie z.B. „No-Muh-Chäs“ ) dass ich nicht widerstehen konnte, irgendwie musste ich diesem Gericht einen Namen geben, nach all der Mühe und 3 gescheiterten Versuchen… :-) Normalerweise nennt man Hühnchen Teriyaki鳥のテリヤキ Tori-noTeriyaki.

Bevor es weiter geht, hier erstmal paar Grundlagen über alternative Eiweißquellen, ich bezeichne sie absichtlich nicht als “Fleischersatz”, denn das ist, wie ich finde, ein falscher Standpunkt. In Japan oder China ist Tofu ein Lebensmittel für sich, kein Ersatz, und so sollte es auch behandelt werden. Erwartet man, dass es genauso wie Fleisch schmecken wird (obwohl Seitan schon sehr nah dran kommt) kann es passieren, dass man enttäuscht wird, es hängt aber auch sehr von der Art der Zubereitung und der verwendeten Gewürze ab.
Bei einigen Speisen, die wir bis jetzt ausprobiert haben, bin ich mir sicher, dass auch ein eingefleischter Fleischesser den Unterschied nicht bemerken würde, ich habe hier nämlich einen solchen(ehemaligen), meine Kater ist ein perfekte Test-Person.

Tofu, Seitan und Tempeh

Tofu kennt mittlerweile fast jeder, es wird aus Sojabohnen hergestellt, mit Hilfe eines Fällmittels wie Nigari oder auch Zitronensaft lässt man die abgekochte Sojamilch gerinnen und presst die Flüssigkeit aus. Die Herstellung ist ähnlich der von Käse, mehr über Tofu und dessen Herstellung in einem gesonderten Artikel. Zum Kochen von herzhaften Gerichten eignet sich hauptsächlich festes Tofu, wie  dieses auf dem Bild, das ist Nigari Tofu. Es hat eine angenehme Konsistenz und guten Geschmack.

Tempeh kommt aus Indonesien und gehört zu den fermentierten Lebensmitteln, und wird auch aus Sojabohnen gemacht, aber vollkommen anders als Tofu. Durch Zugabe von speziellen Pilzsporen findet bei einer konstanten Temperatur ein Fermentation statt, dadurch hat Tempeh einen kräftigen, aromatischen Geschmack, der ein wenig an Pilze oder Käse erinnert. Tempeh ist übrigens nicht besonders beliebt in Japan, eher nur in dem Bereich der Makrobiotik und bei Veganern. Vielen sagt der Geschmack nicht wirklich zu, ein wenig schade, denn es ist ein sehr wertvolles und gesundes Protein. Ich habe mit Tempeh aber auch so meine Probleme, ich muss noch wenig testen.

Frischer Tempeh

Seitan, pures Weizeneiweiß, auch Gluten genannt, ist das Lebensmittel, auf welches ich ein wenig näher eingehen möchte.Weizeneiweiß ist ein wasserunlöslicher Teil des Getreideproteins, welcher ca. 80 % des Gesamteiweißes im Weizen ausmacht und aus den beiden Proteinen Gliadin und Glutenin besteht. Seitan ist in vielen asiatischen Ländern bekannt und spielt in der chinesischen Küche eine ziemlich große Rolle. Die Zubereitungsart von Seitan kann, je nach Herkunftsland, sehr unterschiedlich sein. Die in Japan verbreitete Form heißt 麩 „Fu“,  davon gibt es 2 Arten, „yaki-fu“ und „nama-fu“.
焼き麩 Yaki-fu, das ist gebackenes Weizeneiweiß, es gehört zu de traditionellen japanischen Lebensmitteln. Yaki-fu gibt es in allen möglichen Formen, je nach der Erscheinungsform ändert sich der Name, z.B. große Ringe nennt man zenri-fu. Von der Konsistenz und Erscheinungsform erinnert Yaki-fu ein wenig an kleine Brotstückchen, diese sind oft in fertigen Misosuppen vorhanden.

Zwei Sorten Fu: einfaches Yaki-fu und Mochi-Fu.

生麩 Nama-fu nennt man man rohes Weizeneinweiß/Gluten, welches zusätzlich mit Mehl vermischt wurde, manchmal wird auch Hirse oder Yomogi(japanischer Beifuss) beigemengt. Nama-fu spielt eine wichtige Rolle in Shōjin Ryōri, der traditionellen buddhistischen Küche, findet auch Verwendung in der klassischen Kyōtoer Küche. Aus Nama-fu werden auch einige Wagashi gemacht, z.B. Fu Mochi.

Als セイタン Seitan bezeichnet man gekochtes und gewürztes Gluten, diese Art ist in Japan wenig verbreitet, meistens nennt man es グルテンミート „gurutenmito“ (Glutenfleisch) oder, relativ selten eben Seitan.  Neben all den aufgezählten Arten gibt es noch Gluten, welches auf chinesische Art zubereitet wird: kǎo fu, mit Backpulver vermischt und gebacken, ist zwar dem japanischen Yaki-fu ähnlich, aber nicht das gleiche. Neben kǎo fu gibt es noch gedämpftes und frittiertes Gluten, diese Sorten werden dann noch weiter zubereitet, z.B. in kräftigen Saucen oder Brühen geschmort.

Seitan Herstellung aus Glutenmehl

Seitan ist fertig zubereitet in Bio/Reformladen erhältlich, in  verschiedenen Geschmacksvarianten, es kann aber auch zu Hause hergestellt werden.
Die traditionelle Methode ist ziemlich aufwendig: glutenreiches Weizenmehl (z.B. Mehl fürs Brotbacken Type 1050) wird mit Wasser vermischt und eine zeitlang ruhen gelassen. Nach dieser wichtigen Ruhephase wird durch Zugabe vom frischen Wasser die Stärke ausgewaschen(das kann so 20-30 Minuten dauern) bis sich nur noch pures, reines Weizen-Eiweiß/Gluten in der Schüssel sammelt, welches eine zähe (gummige) Konsistenz und gelbliche Farbe hat. Auf diese Seite gibt es eine schöne Anleitung, wie man Seitan mit der traditionellen Methode herstellt.

Die zweite Möglichkeit ist viel schneller und einfacher: Seitan kann aus puren Glutenmehl hergestellt werden, dieses Mehl habe ich z.B. in einem Bäckerversand gekauft (als ich noch nicht wusste, dass es das schon längst in veganen Shops gibt, und noch der Meinung war, ich hätte jetzt die „revolutionäre“ ;-) Idee entwickelt, aus Glutenmehl Seitan zu machen). Mittlerweile gibt es in diversen Bioshops(auch online) mit veganen Lebensmitteln einen sog. „Seitan Fix“, das ist nicht anderes als pures, reines getrocknetes Gluten(bitte nicht mit glutenreichem Mehl verwechseln, das ist nicht das Gleiche). Normalerweise wird es  beim  Backen von Brot verwendet, man mischt kleine Mengen davon mit Weizenmehl, um dessen Struktur zu verbessern.

Glutenmehl und "Radiergummi Seitan" Katastrophe

Wenn man aus puren Glutenmehl Seitan machen möchte, muss aber unbedingt folgendes beachtet werden(habe ich am Anfang nicht gewusst): das maschinell hergestellte Weizeneiweiß ist so pur, dass es wieder mit ein wenig Mehl vermischt werden muss, sonst ist daraus gemachter Seitan einfach ungenießbar, viel zu hart und wirklich wie ein Radiergummi. Wird Seitan mit der traditionellen Methode hergestellt, bleiben immer einige Anteile Stärke noch enthalten, und das Endprodukt ist nicht zu fest,  ein gutes Verhältnis ist 4 Teile Seitan und 1 Teil Mehl.
Beim Glutenmehl gibt es aber, im Gegensatz zu fertigen Seitan Produkten, den großen Vorteil, man kann Gewürze oder Öle unterzumischen und mit verschiednen Texturen und Geschmackarten arbeiten, besonders oft wird empfohlen, Kichererbsenmehl (Besan) zu verwenden. Ich habe auch sehr schmackhafte Ergebnisse mit hochwertigen Ölen erreicht, für japanische Gerichte z.B. ungeröstetes Sesamöl, oder kalt gepresstes Walnussöl. Seitan ist absolut fettfrei, die Zugabe von 2-3 Tl Öl macht es mit Sicherheit nicht zu einem fettreichen Lebensmittel.

Für Seitan vermischt man das Glutenmehl mit einem kleinen Anteil Weizen- oder Kichererbsenmehl und Gewürzen, dann kommt Wasser oder Brühe noch hinzu. Diesen Teig muss man dann nur noch kurz kneten, er verbindet sich sofort zu einer elastischen Masse. Jetzt muss dieser rohe Seitan noch gegart werden, das ist ein sehr wichtiger Schritt.
Roher Seiten wird normalerweise immer in einer kräftigen Brühe gekocht, so nimmt er den Geschmack an und verändert auch die Textur. Traditionell wird eine Brühe aus Kombu(viel Umami drin!!), Ingwer, Knoblauch und Sojasauce hergestellt, es gibt da aber viele andere Möglichkeiten. Nach dem Garen bewahrt man Seitan in dieser Brühe auf. Was andere Techniken anbetrifft, wie backen oder braten, da wäre ich vorsichtig. Ich habe viel  recherchiert, und nur sehr selten habe ich vegane Rezepte gesehen, die pures, rohes Seitan braten oder backen. Diese Art der Zubereitung ist mehr in der chinesischen Küche verbreitet, leider weiß ich zuwenig darüber.
Seitan kann sofort nach dem Garnen weiter verarbeitet werden, in einigen Rezepten wird es  ähnlich wie Tofu noch zusätzlich mariniert.

Für die knusprige “Haut” meines „Huhns“ habe ich Kichererbsenmehl verwendet, dieses Mehl ist allgemein eine gute Alternative für knusprige Panaden ohne Ei.
Man kann die Seitan Stücke natürlich auch anders panieren, dann ist es aber kein “No-Tori-Teriyaki”. Diese knusprigen Stückchen sind übrigens auch kalt sehr gut, im Sandwich oder Bento.

Grundrezept für Seitan „Huhn“

90g reines Glutenmehl/Weizeneiweiß (Seitan-Fix)
10g Kichererbsen- oder Weizenmehl
2 Tl natives Sesamöl, ungeröstet
1 Tl Salz
1-2 El Sojasauce, dunkel

Traditionelle Brühe für Seitan:
1 Stück Kombu Algen(10 cm)
1 Tl Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
Kleines Stück Ingwer
2-3 EL Sojasauce
1-2 Tl Salz
1 Tl Sucanat Zucker

Das Gluten Mehl(Seitan-Fix) mit den Gewürzen und Öl gut vermischen, es wird zusammenklumpen, daraus eine längliche Form formen. Für eine halbe Stunde ruhen lassen.

In dieser Zeit die Kombu Brühe vorbereiten, zuerst das Kombu bei geringer Hitze halbe Stunde lang extrahieren. Brühenpulver, Knoblauch, Sojasauce, Sukanat und Ingwer(in Scheiben, schälen nicht nötig) zufügen, und kräftig salzen, die Brühe für Seitan solle immer leicht versalzen sein, da es die Gewürze „aufsaugt“. Kurz aufkochen und die Hitze runter drehen, Seitan sollte immer bei geringer Hitze geköchelt werden, sonst wird es zäh.

Das Seitanstück in die Brühe legen und ca. 45 Minuten ziehen lassen, ab und zu umdrehen. Es sollte schön aufgehen und sich mit dem Geschmack und Aroma voll saugen.
In der Brühe abkühlen lassen und bis zu 5 Tagen im Kühlschrank aufbewahren.
Die Brühe kann man zusätzlich mit Karottenstücken, Lauch usw. zubereiten, dann schmeckt sie noch besser. Diese Brühe ergibt übrigens eine köstliche Suppe oder Grundlage für Saucen und Pfannengerichte, bitte nicht wegschütten!

No-Tori Teriyaki, vegetarisches Huhn Teriyaki

Dieses Rezept kann man natürlich auch mit fertig gekauften Seitan zubereiten, ich habe vor kurzem einen sehr schmackhaften Dinkel Seitan im Reformhaus bekommen.

100-200g Seitan, fertig gegart
5-6 El  Kichererbsenmehl

Teriyakisauce:
4 El Sake
4 EL Mirin
4 EL Sojasauce, dunkel
1 EL Sukanat Zucker

Seitan aus der Brühe nehmen, kurz abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Gründlich im Kichererbsenmehl wenden, dieses Mehl ergibt eine sehr schmackhafte Panade, fast so, als ob ein Ei drin wäre.
In 3-4 EL Sesamöl(ungeröstet) bei mittlerer Hitze gold-braun anbraten.
Rausnehmen, die Pfanne kurz mit einem Stück Papierküchentuch auswischen, und aus Sake, Shoyu, Mirin und Sukanat Zucker eine Teriyaki Sauce herstellen, diese kurz einkochen, bis sie ein wenig eindickt. Die Seitan Stücke in die Sauce legen, kurz erhitzen und ab und zu umdrehen, so dass alles gleichmäßig überzogen ist.

Mit heißem japanischem Reis und Daikon Tsukemono servieren.
Für das Tsukemono habe ich einfach einen Rettich in Stifte geschnitten und mit Salz eingerieben, dann 10 Minuten einwirken lassen. Ausdrücken, mit 1 El Reisessig und ein wenig Zucker würzen. Sehr lecker ist dieses schnelle Tsukemono auch mit Ume-su oder mit Umeboshi Dressing.

Guten Appetit!

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26 Comments:

  1. Oh man, endlich ein Rezept für Seitan!
    Ich habe davon viel in NYC gegessen, besonders in veganen/vegetarischen Restaurants und habe mich immer gefragt,was das ist.Es schmeckt köstlich. Leider konnte mir auch meine japanische Freundin das nie so rehct erklären, aber nun habe ich ein Rezept, dass ich SOFORT nächstes Jahr ausprobieren werde :)
    Vielen Dank dafür!!!

    Meena

    avatar 2010.12.19
    11:28

  2. Oh man, endlich freut sich jemand über dieses Rezept! ;-) Das ist schön, es war so viel Arbeit…
    Meena, sag mir bitte bescheid, wenn Du das Rezept ausprobierst und etwas nicht klappen sollte, ich bin ein Anfänger bei Seitan, somit sind Verbesserungsvorschläge und Kiritik sehr willkommen. :-) Ich fand es sehr gut, knusprig, mit viel Geschmack.

    Bis zwar sonst gegenüber USA sehr kritisch eingestellt(hab dort mal gelebt), was aber das dortige Angebot an veganen Lebenmitteln anbetrifft, bin ich immer wieder erstaunt. Die haben sogar richtige vegane Braten, auch gefüllt, aus Seitan.
    Seitan schmeckt wirklich gut, und ist eine schöne Ergänzug zum Tofu. :-)

    Amatō

    avatar 2010.12.19
    14:13

  3. Vielen Dank für diese Rezepte! Es ist oftmals schwer etwas Veganes zu finden bzw. Rezepte die man selbst gern nachkochen möchte. Ich werde es nach den ganzen Feiertagen mal ausprobieren.

    Karupin

    avatar 2010.12.19
    16:39

  4. Hi!
    Also, es ist gestern beschlossen worden, dass Seitan mein Teil des Silvesteressen wird (für die anderen gibts Steak)! Ich werd Fotos machen und dir dann auf jeden Fall sagen, wie es mir gelungen ist :)
    Ja, gerade in NY konnte man super essen gehen! Ich war einmal in einem veganen asiatischen Restaurant und neben mir aßen sechs buddhistische Mönche!!! o.0 Aber sonst kann man das essen auch vergessen in den USA -.-
    Ich freu mich drauf Seitan zu kochen :)

    Liebe Grüße

    Anne

    Meena

    avatar 2010.12.20
    07:22

  5. Das habe ich glatt mal an meinen halbvegetarischen Mitesser zur Inspiration weitergeleitet.

    SchnickSchnackSchnuc

    avatar 2010.12.20
    08:00

  6. Cool! Danke für den Link zum Seitan-Pulver! Ich wollte das schon immer mal zuHause machen, aber ich hatte Bedenken wegen dem ganzen Wasser & Mehl-Verbrauch. Das werde ich mir auf jeden Fall nächstes Jahr anschaffen! :) Und dein Rezept sieht auch sehr lecker aus! Hast du gut gemacht! ^_^b

    Token

    avatar 2010.12.20
    10:48

  7. Liebe Karupin,
    vielen, vielen Dank für den Tee, der angekommen ist! Das ist echt lieb von Dir!
    Und ein Gelber Tee noch dazu, solchen hatte ihc noch nie!!
    Bin leider noch nicht dazu gekommen, ihn zu testen, werde aber noch berichten!
    DANKE!

    Amatō

    avatar 2010.12.21
    12:22

  8. An Euch alle, vielen lieben Dank, für Eure Kommentare, ich habe es schon kapiert, dass ihr das gemacht habt, weil ich rumgejamert habe… ;-) Das ist echt süß!

    Meena,
    das mit den Mönchen ist ja obercool!!

    SchnikSchnakSchnuck,
    (dieser Blog- Name ist echt süß) danke für die Weiterleitung, ich hoffe es kommt gut an. :-)

    Token,
    Seitan ist echt interessant, und eine tolle Alternative für viele japanische Gerichte, es schmeckt auch richtig gut.
    So lecker wie Tofu auch ist, in manchen Gerichten funktioniert es einfach nicht mit dem Ersatz(kann davon mittlerweile ein Lied singen ;-) )
    Diesen Pulver bekommst Du aber auch in einer Reformhaus oder Bioladen, in Deiner Stadt, notfalls anfragen, ob sie es ins Sortiment aufnehmen.
    Das Auswaschen aus dem Mehl traue ich mir auch noch nicht zu, scheint sehr viel Arbeit zu sein. Da ist die Tofu Herstellung fast einfacher!

    Amatō

    avatar 2010.12.21
    12:37

  9. ich halte mich mehr an mein MO-tori-schnitzel ;) , und ich steh dazu.
    nonvegane grüße
    und nen dicken knuddler

    Lydia

    avatar 2010.12.21
    13:17

  10. Liebe Amatô,

    es freut mich dass es doch noch angekommen ist, hatte schon Bedenken. Mach Dir bitte keinen Stress, ich hoffe Du findest einfach irgendwann eine ruhige Minute den Tee zu testen. Ich hoffe dass er schmeckt, falls nicht entschuldige ich mich schon mal im Voraus (nach japanischem Vorbild *g*).
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie auf jeden Fall ein gesegnetes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage!

    Karupin

    avatar 2010.12.21
    21:43

  11. Hier noch eine andere Seite zur Seitan-Herstellung mit vielen Rezepten…
    http://www.sturmruhe.de/makro/seitan/indexseitan.html

    Haruko

    avatar 2010.12.22
    06:25

  12. Haruko, das ist lieb, aber es gibt noch zig Seiten für Seitan Herstellung, ;-)
    ich mache mal einen Artikel und fasse das alles zusammen, überall sind viele wertvolle Tipps.
    Magst Du Seitan?? Soll ich Dir mal was von dem Seitan-Fix schicken, zum probieren??

    Amatō

    avatar 2010.12.22
    08:07

  13. Das wäre lieb, ich würde es wirklich gern mal probieren…
    Die Anleitung fand ich deshalb so gut weil er nicht nur sagt was gemacht wird, sondern auch warum… (abwechelnd warmes/kaltes Wasser z.B.)

    Haruko

    avatar 2010.12.22
    09:39

  14. Liebe Karupin,
    der Tee ist sehr köstlich, und ich möchte bitte nie wieder hören, dass Du Dich für ein Geschenk “entschuldigst” ! ;-)
    Vielen Dank dafür und auch Dir und Deiner Familie wünsche ich schöne Feiertage! (wie immer, ein wenig spät…)

    Amatō

    avatar 2010.12.25
    12:40

  15. Bitte bei sturmruhe.de unter Tempeh nachschauen.
    sind Hersteller von Seitan tratitionelle Art.

    Sojaquelle

    avatar 2011.01.04
    20:37

  16. Toller Artikel!!!

    Ich experimentiere seit ein paar Wochen mit Seitan aus Weizengluten. Seitdem ich begriffen habe, dass man beim Würzen klotzen und nicht kleckern muss, sind die Ergebnisse super.

    Siehe meine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

    http://www.unverbissen-vegetarisch.de/2010/12/seitan-aus-weizengluten-selber-machen-schritt-fuer-schritt/

    Mich wundert, immer wieder zu lesen, dass es bei Anderen “gummi-artig” wird. Davon konnte in meinen Experimenten nie die Rede sein. Nur ein kleiner Backversuch ergab “Radiergummi”, was mich auch nicht wunderte, denn dabei zieht der Seitan eben kein Wasser.

    Evtl. frag ich mal bei Vegan-Wonderland an, wo ich das Glutenmehl her habe, ob sie evtl. schon vorab Mehl untermischen.

    Claudia

    avatar 2011.01.11
    10:31

  17. Claudia, super, vielen Dank für die Tipps!
    Ja, bei mir wird der Seitan in der letzten Zeit wieder zu weich, “brotig”, da liegt wohl daran(Dank Dir bin ich drauf gekommen), weil ich vorher Gluten vom Backshop hatte und jetzt von Vegan-Wonderland. Das mit dem nachfragen ist eine gute Idee, magst Du das machen, und mir sagen was raugekommen ist? Danke!

    Amatō

    avatar 2011.01.11
    16:48

  18. Lecker! Und es war total einfach. Ich wusste auch nicht das Teriyakisauce so einfach ist. Hab mir gleich noch einen Maiskolben gegrillt und bestrichen :D

    Kann man Seitan auf Vorrat machen und vielleicht eingelegt aufbewahren?

    nefycee

    avatar 2011.03.12
    21:04

  19. nefycee,
    du kannst Seitan einfrieren, oder 3-5 Tage in einer Marinade aufbewahren, das ist lecker, der Seitan saug sich dann mit Gewürzen voll(was ist das nur für ein CIA Avartar was Du da hast? Wie von der Regierung… ;-) ?.

    Amatō

    avatar 2011.03.13
    20:53

  20. Friere ich das besser ein bevor es eingelegt wurde oder danach? Und wenn danach, wie lange lasse ich es ziehen?

    Und das ist der Laughing Man mit meinem Gesicht :D

    nefycee

    avatar 2011.03.13
    22:59

  21. nefycee,
    das einfrieren soll mit dem gekochten seitan gemacht werden. In der Brühe, in der der Seitan gekocht wurde, wird er auch aufbewahrt, man kann ein wenig von der Brühe in einen Gerierbeutel gießen und Seitan rein, dann einfrieren.
    Marinaden werden oft mit Öl gemacht(gerade bei Seitan wichtig, da es kein Fett enhält). Ich würde es also eher in der Kochbrühe einfrieren, Du kannst es aber auch mal mit der Marinade versuchen, ich weiß nicht, was dabei rauskommt.Wäre interesant!
    Wie lange ziehen lassen, hängt vom eigenen Geschmack, ich lasse es über Nacht bis 2-3 Tage ziehen. In der Brühe kann man Seitan bis zu einer Woche aufbewahren.

    Ach so, doch nicht von der Regierung…Dann habe ich nichts zu befürchten… ;-)

    Amatō

    avatar 2011.03.14
    15:04

  22. Ich habe jetzt alle Varianten durch^^

    Aber eigentlich habe ich selten was zum einfrieren. 2-3 Tage in der Marinade im Kühlschrank und dann wird der Seitan auch schon wieder verputzt :D

    nefycee

    avatar 2011.04.29
    00:43

  23. nefycee,
    wie ist es Dir mit dem Seitan so ergangen?? Habe hin und wieder mal Probleme damit.Ich scheine es auch nicht so gut zu vetragen, leider… So ein Mi…

    Amatō

    avatar 2011.04.30
    21:07

  24. Also ich habe keine Probleme (wenn du Verdauungstechnische Dinge meinst). Allerdings habe ich in meiner Familie sogar einen Fall von Zöliakie. Meine Küche ist damit ein No-Go.

    nefycee

    avatar 2011.05.04
    09:29

  25. Hoffentlich ist es nicht zu spät für eine Antwort; habe deine fantastischen Seiten erst vor kurzem entdeckt.
    Ich bin schwer begeistert von deinen Experimenten und den Erfahrungen/Rezepten die du teilst;
    wollte soeben das Grundrezept für Seitan „Huhn“ ausprobieren, komme aber irgendwie mit der Flüssigkeitsangabe nicht zurecht. Also 1-2 EL Sojasauce+2TL Öl auf 100g Trockenmasse, das reicht bei mir nicht für eine formbare Konsistenz (habe die Menge zwar verdoppelt, das kann’s aber doch nicht sein- oder?)
    Ist’s möglich, dass was fehlt, habe ich etwas übersehen….?

    elisa

    avatar 2013.01.04
    22:00

  26. Hallo Elisa, probier bitte lieber das andere Seitan Rezept(Mock Pork) das ist viel besser(das hier ist echt nicht so toll). Ich habe mittlerweile auch ein sehr gutes Seitan-Huhn Rezept entwickelt, es wird aber bestimmt noch ein wenig dauern bis ich es reinstelle, bin zur Zeit sehr mit Konzert Fotografie beschäftigt, und habe somit sehr wenig Zeit fürs Bloggen. :)

    Alexandra

    avatar 2013.01.05
    10:49

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