Vegan Bento: Soboro Bento mit würzigen “Hackfleisch”

Veganes Soboro Bento

Soboro ist normalerweise ein sehr einfaches Gericht aus Hackfleisch und Gewürzen, es wird ähnlich wie Furikake (japanisches Streugewürz) verwendet. Und ein Bento ist (für die Personen, die vielleicht gerade eben auf dieser Seite gelandet sind, und sehr wenig über Japan wissen) ein Behälter (traditionell aus Holz) in dem Speisen mitgenommen werden können. Es ist aber viel mehr als „nur“ ein Behälter, es ist ein wichtiger und sehr interessanter Bereich der japanischen Esskultur.

弁当 Bento (auch O-bento) gibt es in allen möglichen Arten, z.B. 松花堂弁当 Shōkadō Bento ist die sehr edle Form, die in einem Restaurant serviert wird, in wunderschönen lackierten Holzboxen, die Bento Box wird hier wie Geschirr verwendet.
駅弁Ekiben ist ein Bahnhofs-Bento, diese werden in Zügen und auf Bahnhöfen angeboten, oft mit lokalen Spezialitäten. Eine sehr praktische und witzige Form davon ist Kanetsushiki Ekiben, diese Art kann sogar die Speisen erwärmen: man zieht an einer Strippe, im Inneren befindet sich ein Behälter mit Chemikalien, diese werden vermischt und geben genug Wärme ab, um das Essen zu erhitzen. So kann man heiße Speisen während einer Zugfahrt oder draußen im Freien genießen, genial, oder?! Hier gibt es paar Bilder und Text, aber nur japanisch.

bento box obento

Traditionelle Bento Box aus Holz, mit natürlichem Urushi Lack.

Die Zusammensetzung eines Bento kann variieren, von einfach bis luxuriös, sehr gesund bis fast-food. Die enorme Vielfalt, und die unendlichen Möglichkeiten, was alles in ein Bento rein kann, ist eben das Interessante daran, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es ist eine viel gesündere und abwechslungsreichere Art der Ernährung, als „unsere“ Imbissbude. Im klassischen japanischen Bento ist der Anteil von Reis, der Sättigungsbeilage recht hoch, sonst kommt noch frisches oder kurz gegartes Gemüse dazu, außerdem ein Anteil Eiweiß, z.B. Fisch, Fleisch, Eier oder auch Tofu. Aber, um auf das alles näher einzugehen, müsste ich mehrere Artikel schreiben, oder sogar einen ganzen Blog starten. ;-) Da gibt es aber einige, die das viel besser können als ich, und viel mehr darüber wissen, in der Blogroll sind einige Bento Blogs vorhanden. Tokens Bento Lunch Blog wäre hier noch hervorzuheben, ihre Anleitungen sind alle in deutsch, und sie zeigt viele Möglichkeiten, wie ein Bento gefüllt werden kann, es müssen nämlich nicht „nur japanische“ Speisen sein. Ihre Rezepte sind außerdem fleischlos, dafür viele Meeresfrüchte, außerdem sehr viele Informationen zu all den bunten Bento Sachen.

Ich persönlich mache kaum Bento, da ich momentan so etwas wie ein “Hausfrauen-Dasein” führe ;-) , abgesehen davon, bin ich morgens eher als „bewusstlos“ zu bezeichnen, höchstens im Stande, mir einen Kaffee zu kochen, es ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit für mich, ein komplettes Mahl zuzubereiten und  in ein kleine Box packen. Manchmal packt es mich aber doch, meine ganzen 2(zwei)  ;-) Bento Boxen mal wieder zu verwenden, dann stopfe ich sie voll und marschiere dann in den Garten, komme mir dabei sehr japanisch und bento-mäßig vor, das passiert jedoch relativ selten. Ich weiß aber, dass einige der Leser hier gerne und viel Bento machen und zudem Vegetarier sind. Ich bin im Laufe des letzten Jahres zum kompletten Vegetarier “mutiert”, immer mehr Richtung vegan, habe meine Ernährung ziemlich umgestellt, nicht radikal, es war ein Prozess von 3-4 Monaten. Die Umstellung war vor allem auch zu einer sehr natürlichen, vollwertigen Ernährung(mit z.B. viel Getreidearten wie Grünkern), gemischt mit Makrobiotik und veganen Gerichten. Das ist auch einer der Gründe, warum es in der letzten Zeit sehr wenige japanische Rezepte gab. Ich habe sehr viel ausprobiert, nicht alles davon war gut, mittlerweile klappt es aber immer besser. Was ich unbedingt versuchen möchte ist, einige japanische Klassiker als vegetarische/vegane Version zu kochen, wie das Soboro.

Soboro kann nicht nur aus Fleisch, sondern auch aus Ei oder Fisch hergestellt werden, keine dieser Versionen ist aber vegan. Das Geheimnis meines Soboro ist Sojafleisch (auch Sojaflocken/granulat), ein wirklich interessantes Lebensmittel. Es  wird aus Sojaprotein gewonnen, das gibt es in mehreren Formen: als sehr feine Flocken, bisschen gröberes Hack und mittlere bis große Stücke. Gut zubereitet erinnert der Geschmack ein wenig an Inari, die frittierten Tofutaschen.
Sojafleisch muss immer eingeweicht werden, normalerweise in einer Gemüsebrühe, hier mache ich mir die geniale Kochkunst der Japaner zu Nutze: nämlich die Tatsache, dass auch eine vegane Kombu Dashi Brühe voll mit Umami ist. Und Umami wird als welcher Geschmack bezeichnet? Eben, als „fleischig“. :-) Ich habe außerdem sehr schmackhafte Ergebnisse mit fertiger Kombu Dashi erzielt, manchen wird diese Version vielleicht sogar mehr schmecken, wegen der Shiitake, die getrockneten Pilzen haben ein sehr eigenes, intensives Aroma(das mag nicht jeder-Kater mag es nicht). Eine sehr gute Kombu Dashi gibt es jetzt auch bei Dae Yang, bei Makrobiotik Versand gibt es hervorragendes Kombu/Shiitake Dashi Pulver(ohne das unangenehme Aroma), außerdem auch noch reines gemahlenes Kombu, alle Produkte sind rein pflanzlich.
Das Sojafleisch kann man mittlerweile fast überall bekommen, ich habe verschiedene Sorten von Kaufland, Norma und DM Markt getestet. Es gibt da ziemliche Unterschiede in der Qualität und Geschmack, ich rate von den sehr billigen Sorten ab. Sehr gut ist auf jeden Fall das von DM Markt, das ganze Alnatura Sortiment dort ist sehr lecker und nicht zu teuer(ich kaufe dort auch gerne ein, wegen dem guten Ruf des Geschäfts, der Umgang mit Mitarbeitern soll sehr gut sein, im Gegensatz zu Schlecker, Aldi, Lidl oder Kik).

Das auf diese Art zubereitete Soboro schmeckte auch meinem “Fleischfresser”. Er meinte, es ist sogar noch besser, als das Original, kein „toter“  ;-) Geschmack dabei. Wer kein Bento machen kann/möchte, das Soboro ist auch sehr lecker als Soboro Don. Don ist hier die Abkürzung fürどんぶりDonburi, klassisches japanisches (Mittags)Essen: eine Schale wird mit heißem japanischem Reis gefüllt, oben drauf kommen verschiedene Toppings, wie das Soboro, dazu noch klein geschnittene grüne Zwiebeln, ein wenig Tsukemono… Lecker!

Rezept für veganes Soboro

Die Brühe kann man auf 2 Arten zubereiten, einmal ähnlich wie eine klassische Dashi mit Shiitake und Kombu, und einmal mit Kombu Dashi Pulver, ohne Shiitake, beide schmecken sehr gut, ich gebe beide Rezepte an.
Sojafleisch wird immer zuerst in einer Brühe eingeweicht und dann weiterverarbeitet. Die Menge reicht für 2 Personen mit Hunger, Sojaflocken sind sehr ergiebig.

Kombu Shiitake Brühe:
300ml Wasser
10cm langes Stück Kombu Algen
2 kleine getrocknete Shiitake
2 El Tamari oder dunkle Sojasauce
1 El braunen Sucanat Zucker
1 kleines Stück frischen Ingwer 1 cm, fein gerieben
1 große Knoblauchzehe, gerieben
1 El Mirin

Kombu Dashi Pulver Brühe
350ml Wasser
2 Tl Kombu Dashi
2-3 EL dunkle Sojasauce
1 Tl Sucanat Zucker
1 EL Mirin
1 Knoblauchzehe
0,5 Tl Gemüsebrühe, rein pflanzlich Alnatura

Soboro Zutaten
100g Sojafleisch, Granulat, mittlere Größe
4 EL Sake
2 EL Mirin
2 EL Shoyu (Sojasauce)
1 EL SukanatZucker
2-3 grüne Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
Ein wenig frisch geriebener Ingwer, optional (ich verwende keinen)
2 EL Sesamöl, ungeröstet oder Walnussöl

Für die Kombu Shiitake Brühe das Wasser zusammen mit Kombu und den getrockneten Shiitake in einen Topf geben. Auf kleiner Stufe zugedeckt halbe Stunde ziehen lassen, so wird das Umami extrahiert. Nach der Ziehzeit einmal kurz zum kochen bringen und mit Zucker, Tamari/Sojasauce, geriebenem Knoblauch und Ingwer kräftig würzen. Die Sojaflocken in die Brühe schütten, Hitze ausschalten, und das Sojafleisch 20 Minuten in der heißen Brühe ziehen lassen.

Bei der Kombu Dashi Pulver Brühe (der schnellen Version) das Wasser mit Dashi Pulver zum Kochen bringen, mit den Gewürzen abschmecken, dann das Sojafleisch 20 Minuten einweichen.

Nachdem das Sojafleisch gezogen hat, die Shiitake rausnehmen und in kleine Stückchen schneiden. Auch das Kombu kann verwendet werden, in feine Streifen geschnitten(wenn es sehr dünn ist, sonst lieber einfrieren oder in anderen Gerichten noch mitkochen).

Die grünen Zwiebel waschen, und in Ringe Schneiden, erstmal wird nur das Weiße verwendet. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen(ungerösteter Sesamöl ist hier sehr gut, sonst Walnuss, notfalls auch Butter), die Zwiebeln kurz glasig anbraten. Das Sojafleisch ein wenig abtropfen lassen und paar Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, hier auch die klein geschnittenen Shiitake und das Kombu zufügen(wenn es verwendet wird). Mit der im Topf übrig gebliebener Brühe ablöschen und weiter erhitzen, bis das Sojafleisch alle Flüssigkeit aufgenommen hat. Dann 2 El Sake, Mirin und 1-2 EL Sojasauce zufügen, und weiter erhitzen, die Flüssigkeit einkochen lassen, bis das Sojalfeisch damit überzogen ist und glänzt. Die Menge der Sojasauce dem eigenem Geschmack anpassen, ich mag es gerne ein wenig süßer.

Am Ende ein Teil der klein geschnittenen grünen Zwiebel unterrühren, und zu heißen japanischen Reis servieren(restliche grüne Zwiebel darüber streuen). Dazu passt ein leckeres Tsukemono und kurz angebratenes Gemüse, z.B. Zucchini.

Eine andere Version von Soboro Bento, mit Gemüse, der Reis ist darunter versteckt.

Die Sojaflocken lassen sich sehr gut im Kühlschrank aufbewahren, am Abend davor die Brühe herstellen und die Sojaflocken über Nacht drin lassen. Morgens nur noch schnell anbraten. Aber auch fertig zubereitet hält es mindestens 2 Tage in Kühlschrank.

Wenn eine rote Umeboshi mitten im weißen Reis steckt, nennt man es Hinomaru Bento, das soll die japanische Flagge (hinomaru: Sonnenscheibe) darstellen. Leider waren meine Umeboshi diesmal nicht rot…
Ein Hinomaru Bento besteht eigentlich nur aus Reis und Umeboshi, sonst nichts. Durch die salzige Pflaume(eigentlich Aprikose) verdirbt der Reis nicht so schnell, das war früher als es noch keine Kühlschränke gab, besonders wichtig.

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30 Comments:

  1. Uiii vielen Dank für deine Erwähnung :D Deine Box sieht so wunderschön aus! *_* Sie sieht mir nur etwas hoch aus (die Wände) sowas habe ich eher seltener gesehen. Normalerweise haben sie 2 Etagen, oder eben nur eine, aber haben nicht so einen hohen Rand. Ich denke diese Art von Box hier ist ideal, wenn man in dem Stil “Essen auf Reis (Gohan-Gerichte)” packen will.

    Beim oberen Bento wurde nicht so auf die Farbenlehre geachtet *klugscheiss* ;-p die Umeboshi ist ja auch nicht so rot, deswegen sah es etwas monoton aus (aber trotzdem lecker). Das untere Bento ist genauso, wie man sich ein Bento vorstellen muss – Bunt, abwechslungsreich, frisch und ausgeglichen *lob* :D

    Danke auch für das Rezept! Ich liebe dieses Sojagranulat. Nehme ich oft als Hackfleischersatz für Füllungen z.B, in Nikuman (mit gehackten Shitakee, Zwiebeln & Glasnudeln angebraten schmeckt es echt lecker!) Bei Gelegenheit muss ich dein Rezept mal ausprobieren!

    Achja, was veganes japanisches Essen angeht kann ich dir nur diese Links empfehlen:
    http://shizuokagourmet.wordpress.com/vegan-recipes/
    http://shizuokagourmet.wordpress.com/vegan-recipes-2/

    Token

    avatar 2010.10.25
    10:52

  2. Token,
    probier es bitte aus, ich habe an dem Rezept wochenlang rumgebastelt, bis es echt gut wurde.
    Ich hatte keine roten Umeboshi mehr, obwohl ich gerade welche bestellt habe, leider waren sie nur so wie auf dem Bild.
    Kater findet das bunte Bento auch schöner. ;-) Wusste gar nicht dass es bei Bentos Farbenlehre gibt… ;-P Die Box ist so klein! Der Inhalt reicht aber für eine Person allemal. Sehr praktisch, um sie in eine Tasche zu packen, sie hat noch ein Band und schließt sehr gut.Hält die Speisen auch wirklich lange warm.
    Du hast recht, die Bento Box ist echt hoch, gut für Gohan Gerichte, ich habe die kleine Trennwand auch noch gar nicht verwendet.
    Ich möchte unbedingt die klassischen Bentos mal “abklappern”, vor allem Shokado Bento will ich demnächst machen.
    Danke für die Links, Mensch, an Shizuoka Gourmet habe ich gar nicht gedacht, da sind einige schöne Rezepte dabei.
    Ich habe mir auch ein veganes japanisches Kochbuch gekauft, das ist leider ziemlich enttäuschend, sehr monoton.

    Token, weisst Du vielleicht ob diese “geflochtenen” Bentos einen speziellen Namen haben?

    Amatō

    avatar 2010.10.25
    12:17

  3. ist das rote shiso aus deinem Garten? klasse!

    Lydia

    avatar 2010.10.25
    12:50

  4. Ja, das ist das grün/rote, Oberseite grün, Unterseite Rot. Leider hat davon nur eine einzige Pflanze überlebt…

    Amatō

    avatar 2010.10.25
    13:06

  5. Also dieses Flechtwerk nennt sich ajiro – vielleicht hilft dir das ja weiter… ich werd mal DM besuchen ob es diese Sojafleisch-Stückchen bei uns auch gibt – sonst mach ich es klassisch mit Hackfleisch

    Haruko

    avatar 2010.10.25
    13:08

  6. Danke, Haruko!
    wie immer, Haruko das wandelnde Lexikon. :-)
    Es schmeckt wirklich besser mit Sojafleisch, das gibt es in jedem DM Markt. Das sagt sogar Kater, der Fleischfresser schlechthin. :-)

    Amatō

    avatar 2010.10.25
    13:12

  7. Bentoboxen sind alle so klein :) Sie sollen ja auch alle in Taschen passen ^^ Mich würde interessieren wieviel ml deine Bentobox fasst. Man beurteilt eine Bentobox nicht von der äußeren Größe, sondern oft über die ml-Anzahl. Auch wenn oft das Auge täuscht so verrät das Volumen, wieviel essen tatsächlich in eine Box passen.

    Ja es gibt bei Bento sogar sehr viele Regeln (kennt man diese gut, kann man sie auch brechen ;-) )

    Unterschiedliche Farben, Formen, Geschmack und Texturen sind einschließlich der Bentobox selbst sehr wichtig. Also versuchen so viele verschiedene Farben wie möglich (grün, rot, weiß, gelb, schwarz z.B.) in eine Box zu packen. Bei den Formen natürlich ähnlich. Geschmack (süßlich, sauer, salzig, würzig etc.)- Textur (weich, fest, zäh, flüssig, knusprig etc.)

    Am Besten Farben und Formen komplimentär, also immer gegensätzlich nebeneinander packen. Wenn man diese Regeln beachtet ergibt sich am Ende immer ein sehr schönes und buntes Bento.

    So ist sicher, dass man alle Nährstoffe bekommt und gesund/abwechslungsreich isst. Ich habe gelesen, dass man in Japan oft die Meinung vertritt, dass man täglich mindestens 30 verschiedene Sachen gegessen haben muss. So ist eine gesunde Ernährung garantiert. Den Ansatz finde ich eigentlich sehr gut.

    Hier hatte ich mal ein paar Farbvorschläge gemacht:
    http://bento-lunch-blog.blogspot.com/2009/10/was-kann-in-ein-bento-rein.html

    Bin gespannt auf deine Shokado-Bento! :D

    Token

    avatar 2010.10.25
    14:06

  8. Ajiro? da hab ich passende Sashiko-Muster zu ^^. http://washi-and-silk.de/blog/2010/10/ajiro/

    Lydia

    avatar 2010.10.25
    14:48

  9. Haruko/ Lydia, habt ihr vielleicht das Ajiro Kanji für mich?
    Es gibt auch Bento Boxen, die nur geflochten sind, die Machart würde mich interessieren.

    Amatō

    avatar 2010.10.25
    15:34

  10. 網ä = Flechtwerk

    Lydia

    avatar 2010.10.25
    18:07

  11. Das mit den Umeboshi und der Haltbarkeit finde ich immer wieder faszinierend. Eine japanische Bekannte von mir, mit der ich mir während einer Exkursion mal ein Zimmer geteilt habe, hat nach 3 Tagen ein Onigiri mit Umeboshi-Füllung aus ihrem Koffer geholt, das war noch 1a genießbar trotz Zimmertemperatur. Und Reis gammelt ja wirklich schnell.

    Ihre Matchamuffins waren übrigens grandios, ich muss mir unbedingt das Rezept besorgen.

    Evi

    avatar 2010.10.25
    19:51

  12. Evi, ich habe mal gelesen(finde es leider nicht) dass bei archäologischen Ausgrabungen ein kleiner Topf mit Umeboshi gefunden wurde, ich weiss nicht, 2000 Jahre alt?? Die waren theoretisch noch ESSBAR. Muss die Notiz finden…
    Was sind da schon 3 Tage… ;-)
    Magst Du Umeboshi? Kennst Du Umeboshi Dressing? Das ist lecker!

    Amatō

    avatar 2010.10.26
    15:17

  13. Wow, das klingt superlecker! Ich bin auch grad irgendwie am Umstellen in Richtung vegetarisch bzw. vegan und bin daher echt dankbar für leckere Rezepte – vor allem für welche, die auch den Kiddies schmecken könnten! *seufz* Das hier klingt jedenfalls lecker und asiatisches Essen mögen sie gerne, also werd ich es wohl demnächst mal testen! Dankeschön!

    Bianka

    avatar 2010.10.26
    15:35

  14. Bianka,
    ich bin sicher, dass Du dass den Kids vorsetzten kannst, ich habe hier nämlich ein großes Kind(so Mitte 20 ;-) ) Gemüse Hasser usw.(schlimm) ihm schmeckt es sehr, er will es jeden Tag. Er ist eine echt tolle Testperson für Kindergerichte, merke ich gerade.. :-)
    Bin zur Zeit an Hamburgern dran, vegan. Weil er immmer so etwas will. Diese leicht süßen Sachen mögen Kinder gerne.

    Amatō

    avatar 2010.10.26
    16:58

  15. Umeboshi Dressing kenne ich (noch) nicht. Wie tut das? Wo gibts das? :D
    (Der Mitesser fand übrigens gerade das Bild vom Tofuschnitzelzeug extrem appetitanregend bis er erfahren hat, dass es Tofu ist. ;) Ich geh dann demnächst mal wieder zu DM.)

    Evi

    avatar 2010.10.28
    20:41

  16. Evi, ich stelle paar Rezepte für leckere Dressings bald ein, das Umeboshi Dressing esse ich jetzt jeden Tag, es ist soooo gut!
    Auch für Menschen, die Umeboshi “pur” nicht so mögen, aber als Dressing…Es ist sehr einfach selbst zu machen.
    Ich beeile mich, versprochen! Hab schon Bio Gurken gekauft…

    Dem Mitesser einfach nicht sagen, WAS es ist, das klappt bei mir oft in der letzten Zeit! ;-) Nichts von Tofu erzählen, ist ja auch keiner, nur Sojaprotein(das ist wirklich was anderes, schmeckt auch anders).

    Amatō

    avatar 2010.10.29
    17:32

  17. Mit Soja-Granulat gemachtes Soboro? Das hört sich auch gut ein! Und sieht auch lecker aus. Das muss ich mal ausprobieren. Ich habe schon eine Version aus gekrümelten Tofu gemacht.

    charsiubau

    avatar 2010.11.04
    07:36

  18. Charsiubau,
    ich bin sicher, das aus Sojaflocken schmeckt noch besser als aus Tofu, die Sojaflocken saugen sich richtig voll mit Geschmack der Brühe, das kann Tofu nicht. :-)

    Amatō

    avatar 2010.11.04
    12:50

  19. Kann man statt Kombu Algen auch Wakame verwenden, oder ist das dann zu salzig?

    Herta

    avatar 2011.02.15
    14:23

  20. Hallo Herta,
    das Kombu in diesem Rezept hat die Aufgabe eines Geschmaksverstärkers, daraus wird die Brühe zum Eiweichen gemacht.
    Wakame Algen sind dafür nicht geeignet, bitte les kurz hier nach: japanische Algensorten. Aus Wakame kann man aber sehr leckere Salate und Suppen machen, in der Rubrik japanisch Essen müssten paar Rezepte dafür sein. Wakame oder auch Kombu sind nicht salzig. :-)

    Amatō

    avatar 2011.02.15
    16:42

  21. Getestet und für wirklich gut befunden!! :)
    Ich hab allerdings den Sake weggelassen, weil ich den einfahc nciht mag. Dazu gab es noch Tsukemono und ich habe noch Paprika mit angebraten.

    Danke für das tolle Rezept! Das koch in der “Pilzbrühe” ist eine wirklich tolle Technik!

    Dulchinea

    avatar 2011.03.03
    19:50

  22. Dulchinea,
    freut mich, dass Du es mochtest, ich habe mittlerweile das Rezept noch “weiter entwickelt”, wir essen es sehr gerne.Ich brate noch Karotten und Pilze mit an, auch Lauch(alles ganz klein geschnitten, da Gemüse Muffel am Tisch) ist sehr lecker. Kinder mögen das auch sehr gerne, weil es wirklich an Hackfleish erinnert.
    Der Sake spielt vom Geschmack her keine große Rolle(der Alkohol verdunstet), Sake hat hier die Aufgabe, dass ich Umami entwickelt(der gute Geschmack). Ist aber nicht schlimm, den auszulassen, mache ich auch oft. :-)

    Amatō

    avatar 2011.03.04
    16:56

  23. Endlich habe ich mich über dieses Rezept getraut :)
    Ein paar Fragen habe ich dazu.
    1. Sollte das Kombu Stück 10×10 groß sein?
    2. Bei mir war viel zu wenig Flüssigkeit. Ich hatte zwar kleines Granulat, aber das sollte keinen Unterschied machen, oder? Es ist gar keine Flüssigkeit übrig geblieben.
    3. Auch wurde es nicht glassig, als ich die Sojasauce + ander Zutaten in die Pfanne gegeben habe. (Ich glaube, weil das einfach noch aufgesaugt werden musste)

    Ausgeglichen habe ich es mit passierten Tomaten und zum Farbe aufpeppen noch ein paar Erbsen. Es hat auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Nur hat es nicht so ausgesehen wir bei dir :)

    Vielleicht kannst du mir Tipps geben, was ich falsch gemacht habe :D

    Herta

    avatar 2011.05.29
    10:21

  24. Herta,
    ich hoffe, meine Antwort kommt nicht zu spät. ;-)
    Also, ich muss bald noch das verbesserte Rezept für diese Sojaflocken reinstellen, da wir die mittlerweile ein bis zwei mal pro Woche essen. Das mit der größe des Kombu ist echt nicht so wichtig, die meisten Stücke sind lang aber schmall, so eines reicht. Wenig Flüssigkeit, ja das Problem habe ich auch, einfach noch bisschen Wasser zugiessen.

    Und das mit dem glasig-das pasiert mir auch öfters! manchmal werden sie ganz glänzend, dann wiederrum gar nicht, ich glaube es hängt mit der Menge in der Pfanne, wenn man viel auf einmal macht. Außerdem ist die Kochzeit auch wichtig, länger einkochen(dann verkocht die restliche Flüssigkeit und Sojasauce/Mirin bilden diesen Glanz). Wie gesagt, ich stelle bald noch ein vebessertes Rezept dafür ein. Ach so, der Glanz kann auch von den Sojaflocken ein wenig abhängen, manche Sorten “trinken” soviel Flüssigkeit.

    Amatō

    avatar 2011.05.31
    09:52

  25. Danke für deine Antwort!
    Ich hätte sicher 1 Liter Flüssigkeit gebraucht, biss die nix mehr saugen :)

    Wenn ich es das nächste Mal austeste, melde ich mich :D

    Herta

    avatar 2011.06.05
    11:37

  26. Bitte, gerne geschehen!(Herta, Deine Email Adresse ist die Wucht, ich lache mich immer wieder kaputt :-D )

    Amatō

    avatar 2011.06.05
    15:58

  27. na toll jetzt bin ich auch neugierig^^ mag auch lachen^^

    nicekitty

    avatar 2011.06.05
    21:15

  28. Ich habe wieder was zu berichten und ein paar Fragen auch :)
    Ich hatte vorher das saufende “Vitality Soja-Granulat” verwendet.
    Nach einem Großeinkauf, habe ich endlich 3 andere Soja-Granulat Marken ergattern können.
    Für den dritten Versuch habe ich mich für Davert Soja-Granulat entschieden.
    Die Sauce war super lecker, aber das Granulat war noch viel zu hart. Es ist anscheinend nicht vorbearbeitet?
    Den “Überzug” habe ich auch nicht zusammengebracht. Liegt es vielleicht daran, dass ich nur normale Sojasauce verwendet habe?

    Letztens habe ich gesehen, dass das Kombu vorher abgewaschen gehört. UND prompt habe ich mir einen Kombuschiefer eingezogen :0)
    Sollte man das Kombu vorher vom weißen Schleier befreien?

    Herta

    avatar 2011.11.30
    18:30

  29. Herta, na wenigstens habe ich diesmal nicht das Gefühl, Du hast die Küche wieder ins komplette Schlachtfeld verwandelt… ;-)
    Das Granulat von Davert hatte ich noch nie, weißt Du welches gut ist? Das von Asian Brand, das hat eine tolle Textur(man, ich wollte schon vor EWIGKEITEN das verbesserte Rezept einstellen, Mensch…).
    Hast Du das Granulat eingeweicht? In heißer Brühe?
    Der Überzug, das klappt bei mir manchmal auch nicht, das liegt oft daran, wenn die Portion größer ist oder wenn das Granulat “säuft”(wie Du gesagt hast), da habe ich manchmal auch so meine Probleme(mit der Sojasauce hat das nichts zu tun, denke ich, Mirin ist hier aber wichtig).

    Und richtig, man wäscht das Kombu NIE ab! So wäschst Du das ganze gute Umami weg! Manche japanische Rezepte geben an, das Kombu ABZUWISCHEN(nur ganz leicht, mit einem feuchtem Tuch), das liegt daran, weil es in Japan auch sehr frische Kombusorten gibt, so “direkt vom Strand” ;-) da kann noch eventuell Sand dran kleben. Den Sand sieht man aber, und solches Kombu gibt es bei uns eh nicht. Alle Sorten die ich bis jetzt hatte, waren total sauber. :-) Der “weiße Schleier” ist das Umami, der natürliche Geschmacksverstärker, das ist das Beste dran! Bitte dran lassen!

    Amatō

    avatar 2011.12.01
    19:57

  30. Es hat so gut geschmeckt! Sogar Gaijinman hat “lecker” gesagt. Vielen Dank.

    suki

    avatar 2012.06.10
    16:45

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