Wagashi:Daifuku Mochi

wagashi

Daifuku Mochi, gefülltes Mochi mit Anko

Mochi, die kleinen klebrigen „Reiskuchen“ können direkt aus Mochigome, japanischem Klebreis oder aus Reismehl hergestellt werden. Mochi gibt es in 3 Kategorien: einmal ungesüßtes Mochi welches traditionell aus Klebreis hergestellt wird, diese werden gerne in Suppen oder herzhaft gegrillt gegessen, können aber auch mit Kinako und süßer Bohnenpaste serviert werden, das Rezept dafür ist hier.

Mit süßer Bohnenpaste gefülltes Mochi nennt man Daifuku Mochi, die Mochi-”Haut” ist in diesem Fall nur wenig, oft gar nicht gesüßt, nur die Füllung enthält Zucker. Das Mochi selbst sollte einen angenehmen Reisgeschmack haben und ist recht sättigend. Als Gyūhi (求肥 übersetzt “Kuhhaut”) dagegen bezeichnet man ein sehr süßes und weiches Mochi, aus diesem werden viele verschiedene Mochigashi(Mochi Süßigkeiten) hergestellt, oft ist es auch in anderen Wagashi eine wichtige Zutat wie z.B. bei Nerikiri oder Suhama. Gyūhi Mochi gibt es gefüllt(wie z.B. Uguisu Mochi) aber auch ohne Füllung. Diese Unterteilung ist natürlich nur recht grob, denn es gibt auch sehr weiche Gyūhi Mochi, die wie Daifuku gefüllt sind und auch so bezeichnet werden. Es gibt so viele Mochi Varianten, und fast jedes hat “sein eigenes” Rezept mit jeweils verschiedenen Anteilen von Reismehl, Zucker und Wasser, es ist oft nicht ganz einfach, zu bestimmen, um welche Mochi Art sich nun handelt.

Mochi sind gar nicht so schwer herzustellen, vorausgesetzt, man hat ein gutes Rezept und sehr wichtig, das richtige Reismehl. Ich weiß, dass ich da schon ein wenig nervig bin ;-) aber das richtige Reismehl ist für den guten Geschmack und die richtige Konsistenz entscheidend. Für die Zubereitung von Mochi wird entweder Shiratama-ko oder Mochi-ko verwendet, beide werden aus Mochigome, japanischen Klebreis hergestellt, haben aber aufgrund der Herstellungsart unterschiedliche Eigenschaften.
Mochi aus Mochi-ko sind weniger elastisch, dadurch schwieriger in der Herstellung, deswegen hat sich das Shiratama-ko Reismehl in Japan mehr durchgesetzt, wenn man Mochi zu hause machen möchte. Shiratama-ko hat außerdem einen viel feineren Geschmack und angenehmes Aroma, und ist einfacher in der Handhabung. Bitte nicht das gewöhnliche Klebreismehl verwenden, das ist nicht geeignet.

Das Daifuku Mochi Rezept hier ist nicht ganz so süß wie Gyuhi aber dafür schön weich, es ist außerdem einfach in der Zubereitung, ich habe es schon sehr oft gemacht und es hat immer wunderbar funktioniert.
Mochi lassen sich sehr gut in der Mikrowelle herstellen, es erfordert nur ein wenig Erfahrung, bitte vorsichtig mit den Garzeiten(öfters rausnehmen und umrühren). Andere Alternative wäre, das Mochi zu dämpfen, wenn man keine Mikrowelle hat(oder diese nicht benutzen möchte). Bei der Mikrowelle bitte folgendes beachten, die japanischen Modelle sind weniger stark, bitte unbedingt auf 600 Watt runterdrehen, sont gart das Mochi zu schnell/heftig und wird eventuell hart. Man sollte auch immer wieder zwischendurch umrühren, und keine „Minimengen“ herstellen, wie 1 El Reismehl+ 1 El Wasser, die Garzeiten sind  für die angegebene Menge ausgelegt.

Damit das Mochi schön weich ist und auch so bleibt, wird ein wenig Mizuame hinzugefügt, man kann es mit Glukosesirup oder Maissirup ersetzen. Eine gesündere Alternative wären Reismalz oder Reissirup. Einfacher Zuckersirup ist kein geeigneter Ersatz, ich glaube, dadurch wird das Mochi noch fester(Zucker ist hygroskopisch, zieht Wasser stark an).
Daifuku Mochi können so 2-3 Tage aufbewahrt werden, bitte nicht im Kühlschrank, sonst wird das Mochi unangenehm fest. Bei diesem Rezept waren sie am nächsten/übernächsten Tag noch schön weich(Zimmertemperatur, luftdicht verpackt), länger haben sie nicht überlebt ;-) , am besten sind sie aber so frisch wie möglich.  :-)

wagashi daifuku mochi

Daifuku Mochi Rezept

Für ca. 10 Stück

100g Shiratamako, japanisches Klebreismehl
130ml Wasser
60 g Johakuto Zucker
1 EL Mizuame
Katakuriko, Kartoffelstärke
300g Tsubu-an (oder Koshi-an)
Optional: Kinako, zum Bestreuen

Johakuto kann man mit feinem weißem Zucker ersetzen, da er feucht ist, 1 Tl Wasser hinzufügen. Mizuame ist ein Sirup aus Klebreis, Reissirup gibt es in Bioläden, man kann es auch mit Maltose, Maissirup, Glukosesirup ersetzen.
Das Anko jeweils in 10 Bällchen je 30 g rollen.
Ein Tablett reichlich mit Katakuriko bestreuen, ein zweites(oder großen Teller) mit ein wenig, hier werden die fertigen Mochi gelagert.

mochi rezept

Das Shiratama-ko in eine mikrowellen-geeignete Schüssel geben, das Wasser in kleinen Schritten hinzufügen(nicht alles auf einmal) und zu einer glatten Paste verrühren, erst dann das restliche Wasser untermischen.
Den Johakuto Zucker hinein sieben, verwendet man normalen weißen Zucker, ist das nicht nötig. Gut umrühren, der Teig sollte ganz glatt und flüssig sein.

mochi rezept

Garen in der Mikrowelle: Die Schüssel mit Mikrowellenfolie(spezielle Frischhaltefolie, gibt es in jedem Supermarkt) abdecken, und für 1,5- 2 Minuten auf mittlere Stufe(500Watt) erhitzen.Rausnehmen, mit einen befeuchtetem Holzspatel gründlich umrühren, wieder für 2 Minuten in die Mikrowelle.Wieder rausnehmen, umrühren und noch mal für 1 Minute erhitzen.
Die Masse sollte eine zähe, leicht durchsichtige Mochiform annehmen und sehr klebrig und elastisch sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann eventuell noch mal 1 Minute rein, das hängt von der Mikrowelle ab. Spätesten wenn das Mochi in der Mikrowelle „hochgeht“, ist es dann fertig.

mochi rezept

Garen im Dampfkörbchen oder Dampftopf: mit Folie oder einem Deckel abdecken, für 20 Minuten bei starker Hitze dämpfen, zwischendurch einmal umrühren. Bei Metaldämpfer den Deckel mit einem Küchentuch umwickeln, damit kein Kondenswasser reintropft.
In beiden Fällen, wenn das Mochi fertig gegart ist, rausnehmen und gut umrühren.
Mizuame(Reissirup) hinzufügen, gut unterrühren, im ersten Moment wird es wieder sehr weich aber schon nach kurzem Umrühren wird es  glatt und der Reissirup wird sich auflösen. Solange rühren, bis es glatt und elastisch ist.

mochi rezept

Die heiße Masse auf das mit Katakuriko Stärke bestreute Tablett legen/gießen. Einmal in der Mitte(zu sich hin) falten. Vorsicht, die Masse ist sehr heiß. Ein wenig abkühlen lassen, es sollte aber noch sehr warm sein.
Von oben mit der Stärke bestreuen und den Klops in der Mitte zusammendrücken(mit Daumen/Zeigefinger), und teilen. Immer wieder die abgeteilten Stücke in der Mitte zusammendrücken und teilen, bis man ungefähr 10 kleine Stücke hat. Anfänger sollten diese vielleicht ein wenig größer machen, dann ist es einfacher.Dazu die Hände immer wieder mit der Stärke bestäuben, sonst klebt es sehr.
(Ich muss Handschuhe tragen, ich kann keine Stärke anfassen, bekomme immer „Zähneklappern“ davon, keine Ahnung warum. Die Stärke “quietscht” so ;-) , wenn man sie berührt)

mochi rezept

Man sollte versuchen schnell zu arbeiten, es lässt sich am besten warm verarbeiten.
Ein Mochi Stückchen in die Hand nehmen, flachdrücken, mit einem Pinsel die Stärke wegfegen(sonst klebt das Anko nicht am Mochi) und eine Ankokugel darauf platzieren.
Das Mochi fest verschließen, es ist elastisch und lässt sich gut zusammenkleben.
In eine runde Form bringen, mit der verschlossenen Seite nach unten auf dem Tablett platzieren.
Genauso alle anderen Mochi füllen. Wenn alle fertig sind, die überschüssige Stärke überall abfegen und eventuell mit ein wenig Kinako bestreuen(muss aber nicht sein).
Und, Übung macht den Meister, bitte nicht verzweifeln, wenn es nicht „perfekt“ beim ersten Mal aussieht, mit der Zeit wird es besser. ;-)

TIPP: wenn man Probleme hat, das Mochi zu formen, kann man die Anko-Bällchen für eine halbe Stunde ins Tiefkühlfach stellen, so wird die Oberfläche fester, das ist oft ein wenig einfacher, besonders für Anfänger.

mochi rezept

Gutes Shiratama-ko gibt es bei Dae Yang, Ja-Mart  und Japan Center, ich habe bei Dae Yang angefragt, ob man dort Shiratama-ko/Joshin-ko usw. bald wieder im Sortiment haben wird, eine zeitlang war es ausverkauft. Das war zusammen mit meiner letzten Bestellung, letzte Woche.Als Antwort lagen einfach 1-mal Shiratama-ko/Joshin-ko/Kinako in meinem Päckchen.Einfach so, als „Präsent“ . Vielen Dank an Dae Yang dafür! :-) Ich wollte aber wirklich nur wissen, ob das Mehl erhältlich ist.

Jetzt ist alles wieder da, also bitte vernünftiges Reismehl holen und Mochi genießen. ;-) oder vielleicht auch mal das Rezept für Ichigo Daifuku ausprobieren!

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30 Comments:

  1. Juhu, danke für das Rezept, heute hab ich nochmal Nerikiri gemacht (otosibumi), morgen werden Daifuku mochi probiert.

    Haruko

    avatar 2010.05.15
    23:34

  2. Warte bitte noch kurz auf Ichigo Daifuku, kommt gleich hinterher, brauche nur noch einen Anlauf morgen früh. :-)

    Amatō

    avatar 2010.05.16
    17:29

  3. Ich liebe Mochi! Aber ich trau mich nicht sie selbst zu machen. Da sind so viele Zutaten in deinem Rezept, die ich hier noch nie gesehen habe. Muss mich also wohl mit den fertigen begnügen ;)

    Lil'chan

    avatar 2010.05.16
    18:57

  4. bei mir wird die masse auch richtig, aber ich bekomm keine formschönen mochi hin.

    Lydia

    avatar 2010.05.16
    20:19

  5. Lil’chan,
    die Mochis sind echt nicht kompliziert, das bekommst Du auf jedenfall hin, Du machst doch schöne Bentos(das Kücken ist süß).
    Den Mizuame Sirup kannst Du mit Reissirup, Bioladen ersetzen.
    Das Reismehl gibts bei Dae Yang und, einfach weißen Zucker nehmen. :-)
    Lydia,
    ich habe oben schon reingeschrieben, das Anko kurz in Tiefkühlfach geben, dann ist es leichter.
    Sonst ist es echt eine Übungssache, meine ersten Mochi waren auch krumm und schief. ;-)
    Den Teig über die Ankokugel stülpen, und “ziehen”, er ist ja sehr elastisch.
    Am Anfang lieber kleine Anko Kugel/großes Mochi, bis man ein Gefühl dafür bekommt.

    Amatō

    avatar 2010.05.17
    10:53

  6. Coincidentally, melonpan has made her first ichigo daifuku and posted a description and a photo here in the Japan Forum on eGullet:
    http://forums.egullet.org/index.php?/topic/53625-daifuku-the-topic/page__pid__1743331__st__30&#entry1743331
    I can’t wait to see your ichigo daifuku and recipe!

    Hiroyuki

    avatar 2010.05.17
    14:52

  7. Dein Foto sieht aber auf jeden Fall viel besser aus! *_* Das tolle Geschirr! >_< Kann mich nicht satt sehen! Ichigo Daifuku habe ich mir vorgenommen aber ich lass mir da noch ein bisschen Zeit… das Mehl hatten sie ja bei meiner letzen Dae-Yang-Bestellung noch nicht…

    Token

    avatar 2010.05.17
    15:06

  8. Hiroyuki,
    I made „miruku ichigo daifuku“ today (with milk), but I don’t think I will post this recipe. It was tasty, but I have run in many problems.
    I will make “real” ichigo daifuku tomorrow again, without milk. My problem is, with dark koshian it isn’t really white, and I don’t like shiro-an this much.
    Thank you for the link :-) , yes, this was same with my mochi, as I made first times. Now I have a little more skill. ;-)

    Token,
    wehe wenn nicht, dann komme ich rüber..Mit einem Mochi Berg…;-)
    Das Geschirr ist eine Holzplatte, das finde ich auch sehr schön, so “ruhig”.

    Amatō

    avatar 2010.05.17
    19:14

  9. lalalalala… wer lesen kann… der tip mit dem einfrieren erinnerte michzusätzlich noch an diese klick-klack-eisportionierer. ich hab also mein anko damit portioniert, angefroren – und festgestellt, dass 40g für ne halbe kugel was viel ist.
    aber gottseidank wurde ja das messer erfunden, also flugs die dinger halbiert. angefroren ließ sich das anko auch viel besser zu kugeln rollen!
    jetzt sind sie wieder im eisschrank und warten, dass der teig soweit ist.

    Lydia

    avatar 2010.05.25
    12:42

  10. Lydia,
    es gibt sogar in Japan ein ähnliches Werkzeug womit in Wagashi Shops gearbeitet wird.
    Ich habe so einen “Makronen-Portionierer” kennst Du die? Da hat man Halbkugeln.
    Wenn man aber ein wenig mehr Anko im Mochi hat, ist nicht so schlimm, Du kannst dann einfach die Mochi Stücke größer machen. Alles Geschmacksache. :-)

    Amatō

    avatar 2010.05.25
    12:49

  11. ja, so ein ding ist das. ich muss mal sehen, wo es kleinere gibt. und kleinere kann ich hinterher auch besser einfrieren, sonst mampf ich die noch hintereinander weg

    Lydia

    avatar 2010.05.25
    13:25

  12. Hallo :)

    Ich wollte das Rezept gerne nächstes Wochende zu meinem Geburtstag ausprobieren und stehe aber nun vor einem kleinen Problem. Wie dämpfe ich denn den Teig wenn er flüssig ist?
    Ich habe auch keinen richtigen Dämpfer. Ich benutze zum dämpfen immer ein Metallsieb das ich dann in den Topf hänge und abdecke, aber das geht ja mit dem flüssigen Klebreismehl nicht… :/

    Diana Riedel

    avatar 2010.05.30
    23:28

  13. Hallo Diana… nimm eine Schüssel die in dein Sieb passt, dann geht das – oder mach sie mit der Mikrowellen -Methode, das mache ich auch meistens weil ich ne kleine Küche hab die schnell feucht wird.
    Und probier sie auf jeden Fall vorher aus, wär doch schade wenn es zum Geburtstag nichts wird!

    Haruko

    avatar 2010.05.31
    06:20

  14. ich hab das neulich getestet: ein nasses baumwolltuch geht auch wunderbar. lege dieses in das sieb und schau, dass es keinen kontakt zum wasser hat. es wird eventuell überschüssiges wasser abtropfen, aber das klebreismehl bleibt im Tuch. du bekommst es auch gut wieder da raus, da das tuch nass bleibt.

    Lydia

    avatar 2010.05.31
    07:19

  15. Diana,
    ich kann mich Haruko und Lydia nur anschließen, wenn Du eine kleine Schüssel verwendest, decke sie bitte unbedingt ab(Alufolie) und mach ein Küchentuch um den Topfdeckel, damit kein Kondenswasser reintropft.
    Bitte Harukos Vorschlag beherzigen, einen Tag davor machen, oder einen Notfallplan haben, das Rezept ist echt gut aber wenn Du Mochi noch nicht gemacht hast…Nicht, dass die Gäste hungern müssen. :-)
    Ohne Kühlschrank sind die verpackt am nächten Tag auf jedenfall gut.

    Lydia, verliert die Masse so nicht zu viel Wasser?
    Die Idee ist aber gut, in Japan wird Klebreis immer in Tuch eingewickelt gedämpft.

    Amatō

    avatar 2010.05.31
    13:47

  16. genau deswegen hab ich das ausprobiert. und nein, die masse war soweit gut

    Lydia

    avatar 2010.05.31
    18:17

  17. super vielen lieben dankk für die tipps. werde die daifukus heute machen. leider hab ich nirgends kartoffelstärke bekommen und hab nun normale speisestärke aus mais geholt. ist das auch ok?

    Diana Riedel

    avatar 2010.06.11
    18:43

  18. super vielen lieben dank für die tipps. werde die daifukus heute machen. leider hab ich nirgends kartoffelstärke bekommen und hab nun normale speisestärke aus mais geholt. ist das auch ok?

    Diana Riedel

    avatar 2010.06.11
    18:44

  19. Oh nein, und dieses yude azuki ist viel zu flüssig. das kann man gar nicht formen :(

    diana riedel

    avatar 2010.06.11
    19:04

  20. Diana,
    ja klar, Maisstärke nehm ich auch meistens, die ganz normale aus dem Supermarkt wie Mondamin ist völlig ausreichend.
    Yude Azuki Problem-hm, ja….
    Ich bin momentan am testen, welche der erhältlichen Dosen-Azuki überhaupt verwendbar sind, es sieht nicht gut aus.
    Meistens zu weich oder extrem süß…Schau mal bitte im Laufe des Tages bei ANKO rein, ich stelle dort die Testergbnisse ein. :-)
    Probier mal sie einzufrieren,in Frischhaltefolie packen, Bällchen formen. Musste dann gehen.

    Amatō

    avatar 2010.06.12
    10:57

  21. Ich habe das Dosen-Yude-Azuki für solche Sachen wie Mitsumame und Zenzai verwendet – und ich habe eine Portion einfach nochmal auf kleiner Flamme so lange gekocht bis es fest genug war (ist zwar nicht japan-like, aber wenn man es fester braucht und nix anderes hat…). Aber selbst gemachtes ist eben doch was ganz anderes =^.^=

    Haruko

    avatar 2010.06.12
    15:57

  22. hey :)

    also nach dem bisschen einfrieren, hat es mit sehr viel mühe geklappt die mochis zu füllen. das was ich gekauft hatte war genau das, was du auch ausprobiert hast: Yude Azuki von Morinaga. es ist wirklich sehr flüssig aber vom geschmack finde ich es gut. die süße finde ich eigentlich auch ganz ok. die mochis haben mir trotz allem gut geschmeckt, auch wenn sie recht weich waren ^^ aber ich schau unbedingt mal bei japancenter, nach dem anko, was du dafür geeignet hältst und probiere es nochmal aus! :)

    diana riedel

    avatar 2010.06.20
    23:35

  23. Bzgl deiner Erklärung zu den Azuki Bohnen:

    Wenn ich mir das Foto zu den den Wang-Azukis aus China anschaue, wunder ich mich wieso die nen KOREANISCHEN Schriftzug auf der Packung haben…

    Doch etwas unüblich für China-Produkte:-)

    Sandra

    avatar 2010.08.23
    15:30

  24. Sandra,
    die Angabe bezieht sich auf den den Herstellugs- bzw. Anbauort der Azuki.
    Ob die Schrifzüge koreanisch oder tibetisch sind, spielt nun mal eine untergeordnete Rolle. Es geht um die Qualität des Lebenmittel, da die chinesischen Azuki Bohnen dazu neigen, mehlig zu sein.
    Fast alle Azuki, die nicht als “Hokkaido” beschriftet sind, kommen entweder aus Thailand oder China. Die Angabe dafür ist hinten an der Packung.
    Und soetwas ist DOCH SEHR ÜBLICH heutzutage, wenn Lebensmittel importiert, reimportiert und mehrmals umgepackt werden, bevor man sie im Geschäft im Regal findet.

    Amatō

    avatar 2010.08.26
    16:53

  25. omg.. ich habe sie gerade eben mit normalem zucker, reissirup und roter lebensmittelfarbe mit der mikrowellen-methode gemacht und sie sind UMWERFEND.
    nein wirklich. formschöner als mein erster versuch vor 2 tagen mit einem anderen rezept, leckerer und sehr viel einfacher zu machen.
    dieses mal hatte ich zwar normales klebreismehl benutzt, weil ich das noch übrig hatte, aber nächstes mal probier ich’s auch mit dae-yang zeug ^.^
    nu muss ich nur noch sehen, ob die bei mir morgen auch noch so toll sind. hab die nämlich für meinen besuch gemacht ^.^
    vielen vielen dank für das wundervolle rezept!!!
    bells <3

    Bells

    avatar 2010.12.02
    18:58

  26. Bells,
    das freut mich sehr, dass es so gut gelungen ist, die Mochi Rezepte habe ich wirklich oft getestet. :-)
    Sie werden aber noch besser mit Shiratama-ko Klebreismehl, mit dem normalen Klebreismehl sind sie oft trocken(und dann noch dieses seltsame Aroma).
    Ich hoffe, dass es den Gästen gut schmeckt! Du kannst auch, wenn Du sie rosa machen möchtes, auch Erdbeer oder Kirschsirup verwenden, das ist auch sehr lecker(der Fruchtgeschmack ist nur ganz zart, da man nicht mehr als 1-2 El verwendet).

    Amatō

    avatar 2010.12.03
    13:21

  27. Thank you so much for sharing the recipe. I had trying to find this for ages :) .

    Beng

    avatar 2011.03.11
    14:23

  28. Hat super geklappt, ich habs heute ausprobiert und bin begeistert… jetzt kann ich Mochis in allen Formen und Farben nach Lust und Laune selber machen.. vielen Dank für die tolle Beschreibung und das Rezept!

    Viele Grüße,
    Behyflora

    Behyflora

    avatar 2011.04.13
    12:25

  29. Hallo Amato :)
    Ich habe eine Frage zu den Daifuku Mochi..
    Meine Mochis werden immer sehr weich, sodass sie sich, nachdem ich sie gefüllt und auf einen Teller gelegt habe, leicht plätten und nicht rund bleiben. Außerdem zieht sich der Teig so lang, wenn man ein Stück abbeißt. Ich mache übrigens alles genau so wie in deinem Rezept ;) Hab mich nur darüber gewundert, da meine einzige Vergleichsmöglichkeit die fertigen, gefüllten Mochi aus dem Asialaden sind, und bei denen ist die Teigschicht um die Füllung viel dicker und die Konsistenz fester. Ich war leider
    noch nie in Japan und kenne das Original nicht, sind meine also nun wie sie sein sollen und die gekauften nur anders, weil sie da noch andere Zusatzstoffe mit reinpacken, oder mache ich was falsch? Kann es sein, dass die Konsistenz anders ist, wenn man Shiratamako benutzt? Bis jetzt habe ich Klebreismehl aus dem Asialaden benutzt, ja… Das ist natürlich nicht das
    richtige. Sie schmecken trotzdem seehr gut, vor allem mit selbstgemachtem Anko. Mmm..
    Danke für die tollen Rezepte, ich liebe deinen Blog ^-^

    Carola

    avatar 2011.09.03
    22:28

  30. Carola, die Mochis aus Shiratamako sind eigentlich noch weicher, ich finde aber einige der gekauften Sorten(besonders die aus China/Taiwan) ziemlich fest. Damit das Mochi die Form besser behält, kannst Du die Füllung ein wenig fester machen, das ist es ja, was die Form gibt, ich vermute dass Dein Anko vielleicht auch sehr weich ist.
    Es gibt aber so unglaublich viele Mochi/Daifuku Mochi Rezepte, und je nach dem, wie das Verhältnis zwischen Wasser/Reismehl und Zucker ist, ändert sich die Konsitenz, von fester bis weicher. So gesehen kann man nicht sagen was “richtig” oder “falsch” ist. Vieler der gekauften Mochi werden eben mit Maschinen im großen Rahmen hergestellt, teilweise mit speziellen Zutaten, die eine großen Unterschied ausmachen.
    Das Daifuku Mochi Rezept hier ist ein sehr zuverlässiges, ich habe aber noch einge andere, mit festerer Mochihülle, diese sind aber etwas komplizierter in der Herstellung. Ich zeige demnächst noch 1-2 andere richtig “traditionelle” Daifuku Mochi Rezepte, ja? Da ist eines dabei, was ich eh machen wollte, ist mein absolutes Lieblingsrezept. :-)
    Für die festeren Rezepte ist aber Shiratamako “notwendig”, bei diesem hier wußte ich eben, dass es mit dem “normalen” Klebreismehl fuktioniert. Ich kann es sehr gut verstehen, dass man dieses Reismehl nimmt :-) , Shiratamako ist wirklich nicht ganz billig und man kann es nur online bestellen, schon doof. Am wichtigsten ist es aber, dass es einem schmeckt. :-)

    Amatō

    avatar 2011.09.04
    12:20

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