Koshi-an, rote Bohnenpaste

koshi-an, anko

Anko Rezept: Koshi-an

rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten

Koshi-an ist die glatte Variante von Anko, süßer roter Bohnenpaste, die eine sehr große Rolle in der Herstellung von japanischen Süßigkeiten spielt.

Rezept und mehr Informationen zu Tsubu-An findet man in vorherigen Artikel. Informationen über andere Anko Arten und die benötigten Zutaten kann man hier bei Zutaten/Anko finden.

Koshi-an ist die glatte, “pürierte“ Version von Tsubu-an. Es ist aber nicht wirklich einfach püriert, die Bohnenschalen werden entfernt, mit Hilfe von feinem Sieben ausgesiebt. Um ein wirklich feines und glattes Koshi-an zu erhalten, braucht man 2 verschiedene Siebe, ein gröberes und ein sehr feines.

Wagashi Meister in Japan verwenden ein spezielles Pferdehaar Sieb, siehe Bild unten. Die weich gekochten Bohnen werden in diesem Sieb zerdrückt und das stärkehaltige Innere herausgespült. Das ist aber wirklich anstrengend- ich geben zu, ich werfe meine Bohnen ganz „brutal“ in den Mixer…

Um Koshi-an in besonders hoher Qualität herzustellen, ist die Verwendung von einem Mixer „untersagt“ ;-) . Durch das Zerkleinern werden die Schalenstücke zu klein und können nicht mehr, auch mit sehr feinem Sieb, entfernt werden, dies soll den Geschmack negativ beeinflussen. Ich bin mir da nicht so ganz sicher, muss dies einfach ausprobieren.

Die Hingabe und Perfektion bei der Herstellung von traditionellen Lebensmitteln sind sehr japanische Eigenschaften, dieses Rezept hier ist von der gleichen Quelle wie das Tsubu-an Rezept. Ein traditionelles, renommiertes Wagashi-Geschäft hat mit Sicherheit sehr hohe Anforderungen an sich selbst, die produzierten Wagashi werden schließlich verkauft. Da alles per Hand hergestellt ist, haben diese ihren Preis, so verwundert es nicht, dass die Qualität eine enorm große Rolle spielt. Man muss vielleicht nicht so streng sein wenn man es „nur für sich“ herstellen möchte.

Ich finde mein Koshi-an(ganz unbescheiden;-)) sehr schmackhaft, wenn es warm ist, hat es etwas von geschmolzener Schokolade, (siehe Bild, sieht das nicht lecker aus?? mhmmm…). Um doch ein sehr feines Koshi-an zu erhalten, verwende ich ein extrem feines Sieb. Leider sind solche Siebe nicht ganz billig, und meistens nur in Patisserie Geschäften erhältlich. Ich möchte trotzdem in der Zukunft unbedingt mal mein Haarsieb verwenden, wozu habe ich es denn. Ich habe eine leichte Obsession entwickelt, das „perfekte“ Tsubu- und Koshi-an herzustellen, also werde ich es auf jeden Fall versuchen, aber mit einer kleinen Menge.

Der erste Teil des Rezepts verhält sich genauso wie bei Tsubu-an, es gelten die gleichen „Regeln“. Auch Koshi-an wird aus Azuki Bohnen hergestellt, ob man lieber hellere/dunklere Bohnen verwenden möchte, bleib es einem selbst überlassen, die Dicke der Schalen spielt hier keine so große Rolle, da sie ja entfernt werden.

Genauso wie bei Tsubu-an dürfen die Bohnen nicht aufplatzen, Shibukiri wird durchgeführt, erst nach dem Weichkochen unterscheidet sich das Rezept.

Die Zuckermenge wird dem Gewicht des Nama-an angepasst, man muss es also wiegen, dann die Hälfte dieser Menge in Zucker abwiegen, Koshi-an ist dadurch aber nicht „weniger“ süß.
Koshi-an wird nicht nur für Füllungen verwendet, wegen der angenehm glatten weichen Textur auch für Nerikiri Namagashi, Yokan und Ukishima (gedämpfter Kuchen) und viele andere.

Auf jeden Fall bitte auch hier das Rezept genau befolgen und Experimente auf später verschieben. ;)

Zucker: einfach ganz gewöhnlichen granulierten Zucker verwenden, dieser wird auch in fast allen Original-Rezepten empfohlen. Vorsicht mir braunem Zucker- hier kann es „zuviel des Guten“ sein. Grundsätzlich sollte man keinen braunen Zucker verwenden, ein Anko mit braunem Zucker ist ein Rezept für sich, eine Anko Sorte(kuro-sato-an). Der Geschmack des braunen Zuckers ist einfach zu intensiv.

Bitte die Zucker Menge NICHT reduzieren: der Zucker agiert als Konservierungsmittel. Außerdem sind andere Süßigkeiten meistens eben auf die Süße des Anko ausgelegt. Mit dem Grad der Süße kann man später ein wenig „spielen“. Für den Anfang empfehle ich es nicht.

Anko lässt sich sehr gut einfrieren, die Tipps dazu siehe auch bei Tsubu-an.

koshi-an

Koshi-an Rezept

500g Azuki Bohnen
Zucker, ca. 450-500g: die Hälfte der Menge von Nama-An

Die Bohnen waschen und verlesen, beschädigte und angefressene entfernen und in reichlich Wasser für mindestens 8 Stunden oder über Nacht einweichen. Das Einweichen ist nur bei sehr frischen Bohnen nicht notwendig, solche Azuki sind aber bei uns kaum erhältlich. Bitte auch Bohnen entsorgen, die nicht aufgequollen sind.

Das Einweichen der Bohnen ist sehr wichtig. Die Bohnen saugen sich mit dem Wasser voll, wenn man sie dann kocht, garen sie viel gleichmäßiger.

Würde man nicht eingeweichte Bohnen anfangen zu kochen, würden diese das Wasser sehr schnell aufnehmen. Da man Tsubu und Koshi-an mit sehr wenig Wasser kocht, wären die Bohnen schnell nicht mehr ganz im Wasser und aufplatzen, man würde ständig Wasser nachgießen müssen und den Kochvorgang verlängern. Sie könnten auch anbrennen, wenn man das Kochen eine kurze zeit nicht beaufsichtigt.

Am nächsten Tag das Wasser entsorgen, und die eingeweichten Bohnen in einen Topf mit frischem Wasser geben. Sollte Bohnen dabei sein, die nicht aufgequollen sind, diese bitte entsorgen.

Die Bohnen sollten nur knapp mit dem Wasser bedeckt sein.
Auf mittlere Hitze zum kochen bringen. Wenn die Bohnen anfangen zu kochen und  Falten bekommen ca. 300 ml kaltes Wasser zugeben. Das kalte Wasser dringt durch die Schale, das verbessert den Geschmack.

Erneut zum kochen bringen und wieder 300ml kaltes Wasser zugeben.
Bei mittlerer Hitze die Bohnen kochen, bis sie zum Maximum geschwollen sind- ich muss leider zugeben, das ich bis heute nicht sicher bin, wann der genaue Zeitpunkt dafür ist.

Auf jeden fall sollen die Bohnen noch ganz und hart sein, sie dürfen nicht aufplatzen.Ich mache das meistens mit der Uhr, ungefähr nach 45 Minuten.
Jetzt wird das Shibukiri durchgeführt: Bitterkeit wird entfernt. In Bohnen sind Tanine (Bitterstoffe) enthalten, diese sind in das Wasser übergegangen(und auch gewisse Stoffe, die für gewisse Geräusche verantwortlich sind, wir verstehen uns…)
Die Hitze ausschalten, das Wasser abgießen, dabei schnell arbeiten, wenn die Bohnen trocken werden, platzen sie auf. Die Bohnen am besten schnell in ein Sieb schütten und ganz schnell wieder zurück. Sofort mit kaltem Wasser übergießen, 5 Minuten so stehen lassen.

Der Grad des Shibukiri entscheidet über den Geschmack des Anko- umso länger das Shibukiri, umso milder aber auch flacher ist der Geschmack(weniger „bohnig”). Manche Wagashi Macher führen es nur sehr kurz durch, wenn ein intensiver Geschmack erwünscht ist. In anderen Rezepten wieder, wurde es 2-3-mal durchgeführt(aber nur bei Shiro-An).
Ich mache es recht kurz, bei allen Sorten, ich mag den intensiveren Geschmack.

Die Bohnen im gleichen Wasser zum kochen bringen.
Jetzt werden die Bohnen weich gekocht, sie sollten nur sehr knapp mit dem Wasser bedeckt sein. Bei geringer Hitze die Bohnen kochen, und ein Otoshibuta(Aufleg-Deckel) oder Pergamentpapier auflegen.

Je nach Alter der Bohnen wird das jetzt an 60 Minuten, ev. länger dauern.
Die Bohnen sollten ganz weich sein, einen Test durchführen: 2-3 Bohnen rausnehmen, sie sollten sich ganz leicht zerdrücken lassen.

Während des Kochens weiterhin aufpassen, dass die Bohnen nicht aufplatzen, deswegen sollten sie nur knapp mit Wasser bedeckt sein, außerdem sollte die Hitze nicht zu hoch sein.
Platzen zu viele Bohnen auf, wird das Anko „schleimig“ und mehlig.
Ein Aufplatzen der Bohnen ist immer ein Hinweis auf zu hohe Temperatur, weniger als mittlere Hitze ist am besten. Je nach Herdart kann es da verschiedene Einstellungen geben, einfach ein wenig ausprobieren.
Sollte zu wenig Wasser vorhanden sein, nachgießen.
Wenn die Bohnen ganz weich sind, Hitze ausschalten.

Die Bohnen in ein Sieb abtropfen lassen, nicht mit Wasser durchspülen.
Sollten doch viele Bohnen aufgeplatzt sein: das Sieb mit einem Stück Stoff auslegen, so wird das Innere aufgefangen.

Jetzt gibt es wieder 2 Möglichkeiten:
1. die Bohnen portionsweise in ein grobes Sieb geben, darunter eine Schüssel platzieren. Die Bohnen mit einem Stößel zerdrücken, das Innere herauswaschen, dazu immer wieder das Kochwasser verwenden.
Ich verwende dafür das Kochwasser der Bohnen, sonst wird der ganze Geschmack entfernt. Möchte man doch frisches Wasser benutzen, versuchen mit so wenig Wasser wie nur möglich auszukommen, es immer wieder  verwenden .
Das wäre die klassische (aber auch anstrengende) Methode.

2. Oder man püriert die Bohnen in einem Mixer: nicht zu sehr pürieren, nur soviel dass alle Bohnen aufgebrochen sind. Die Mixer-Methode wird auch in meinen Wagashi Büchern vorgeschlagen. Dazu die Bohnen abtropfen lassen, im Mixer zerkleinen, sollte die Masse sehr fest sein, mit Kochflüssigkeit auflockern.
Diese dann auch durch ein gröberes Sieb drücken.

Die Schalen sollten im Sieb bleiben, das Innere in der darunter stehenden Schüssel auffangen. Die Schalen entsorgen.
Hat man die ganze Masse durch ein grobes Sieb gedrückt, darf man wieder von vorne Anfangen, mit einem sehr feinen Sieb(als “Belohnung”  ;-) ).
Auch hier wieder gilt: frisches Wasser so wenig wie möglich verwenden, besser wieder das Kochwasser.

Nachdem alles durch das Sieb gedrückt worden ist, in der Schüssel kurz stehen lassen, damit die festen Bestandteile zum Boden sinken.

Man kann jetzt das Koshi-an waschen: kann, man muss nicht(ich mache es oft nicht).
Um es zu waschen, zuerst das obere Wasser abgießen, vorsichtig dass man kein unten befindliches Anko wegschüttet.  Frisches Wasser, ca. einen halben Liter darüber gießen, wieder 5 Minuten stehen lassen, so dass es sich absetzt. Wieder das Wasser abgießen.

Wird das Koshi-an auf diese Art gewaschen, heißt es Sarashi-an, es bedeutet so viel wie „verfeinertes/veredeltes“ An.
Aus Sarashi-an wird das getrocknete Anko hergestellt. Das getrocknete Produkt ist also keine „instant” Version von Koshi-an, es enthält keinen Zucker und muss dementsprechend zubereitet werden.

Die glatte, gesiebte Masse jetzt in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gießen, die Feuchtigkeit ausdrücken.
Hier gilt das gleiche: nicht zu viel Wasser entfernen. Man sollte eine Vertiefung mit dem Finger deutlich sehen können, diese sollte auch bleiben. Zu trockenes Anko schmeckt einfach nicht gut.

Tipp: das Anko flüssiger lassen, wenn man es für Dorayaki/Yokan verwenden möchte, und fester wenn man damit Mochi/Manju u.a. füllen will.

Nachdem das Wasser entfernt wurde, erhält man Nama-an, „rohes“ Anko.
Bevor dieses mit dem Zucker eingekocht wird, muss die Menge des Zuckers bestimmt werden.
Dazu das Nama-an abwiegen, die Zahl durch 2 teilen, das ist die Menge des Zuckers(also bei 600g Nama-an sind es 300g Zucker).

Die Hälfte davon  mit dem ganzen Zucker in einen Topf geben(am besten mit schwerem dicken Boden oder ein Kupfertopf) und bei hoher Hitze den Zucker schmelzen lassen.
Die enthaltene Feuchtigkeit wird den Zucker schnell schmelzen lassen.

Ein wenig einkochen und das restliche Nama-an hinzufügen.
Bei hoher Hitze die Masse einkochen lassen, dabei Immer wieder umrühren, aber mehr von unten nach oben umschichten als im kreis.
Das Ganze sollte so an die 10 Minuten dauern. Vorsichtig, dass es nicht anbrennt!
Die Masse wird anfangen gut zu duften und zu glänzen, sie sollte auch eindicken.
Wenn man in der Mitte des Topfes einen Berg formen kann, dann ist es fertig.

Bitte beachten, dass das Anko nach dem Abkühlen noch um einiges fester wird.

Zum Abkühlen in kleinen Portionen auf ein Tablett schichten(in kleinen Portionen, nicht so wie hier, die Masse einfach hinkippen, es war aber wieder sehr viel) und im Kühlschrank aufbewahren, besser ist es aber einzufrieren.

Unbedingt probieren, und? Gut, oder? :-)

anko, süsse bohnen paste

Koshi-an ist fantastisch als Kuchenfüllung, auch auf frischem Toastbrot ein Genuss, es ist vegan und wesentlich wertvoller als Konfitüre oder Schokoaufstrich.

Nachtrag zu Süße des Anko:
Ich habe 2 gekaufte Anko Sorten ausprobiert(seit Ewigkeiten kein gekauftes Anko gehabt) das war so extrem süß, schon „zahnschmerzen-süß“.
So süß ist dieses Rezept auf gar keinen Fall!
Ich verwende meistens 50-100g weniger Zucker als angegeben(so 350-400g), außerdem nachsüßen kann man immer, beim Kochen einfach ausprobieren.

Nachtrag 2:
Ich habe schon Anko mit 300g Zucker gemacht, das war in nicht zu süßen Mochi angenehm. Trotzdem, bitte mit der Reduktion des Zuckers ab/unter 350-300g vorsichtig sein, da leidet die Konsistenz darunter. Es sollte nicht weniger als 300g sein. Beim Einkochen mit viel weniger Zucker haben sich die besonderen Eigenschaften von Duft/Geschmack und Konsistenz nicht entwickelt, es war einfach nicht mehr so gut.

Die beste Zeit, um jedes Problem zu lösen ist, bevor ein sichtbares Zeichen erscheint. Kaufen Medikamente online kann eine kostengünstige Methode, um Budget auf Rezepte zu sparen. Kamagra ist eine der besten dank Behandlungsmöglichkeiten aller Zeiten. Was ist mit http://kamagra-de.biz/kamagra-in-deutschland.html und sexuellen Gesundheitsproblemen? Wahrscheinlich hat jeder Mann davon gehört kamagra Deutschland. Eine medizinische Forschung über kamagra in Deutschland fand, dass die häufigste sexuelle Störung der Männer ED ist. Die Anzeichen von sexuellen Störungen bei Männern sind das Versagen, eine für die sexuelle Funktionsweise ausreichende Erektion zu erhalten. Ist es ernst Mal schauen. Es gibt Nebenwirkungen mit jeder Art von Heilmittel möglich. Denken Sie daran, dass die Bestellung erektiler Dysfunktion Medikamente ohne Rezept kann unsicher sein.

Related posts:

33 Comments:

  1. Das ist die rote-Bohnen-Paste, die ich auch aus China als Füllung für süßes Gebäck, Brötchen und ähnliches kenne! :)
    Sieht relativ aufwändig auf, aber ist superlecker!

    Andrea

    avatar 2010.04.03
    17:19

  2. Andrea,
    wenn Dir das Koshian hier zu aufwendig ist für den Anfang, probiere vielleicht erstmal das Tsubu-an Rezept, das ist auch sehr lecker, Bohnenpaste mit Stückchen.Die Chinesische Paste kann man auch fertig kaufen, in Dosen.

    Amatō

    avatar 2010.04.04
    15:21

  3. mein anko schmeckt mir zwar, aber es ist mir zu grobkörnig. wo bekomme ich denn ein günstiges feinsieb? hab bislang nur ab 35teuro aufwärts welche gesehen (maschenweite 0,04mm). mein eigenes sieb hab etwa 1,5mm.

    Lydia

    avatar 2010.05.03
    16:05

  4. Lydia,
    ich habe ein günstiges, aber einfaches,feines Sieb bei Getreidemühlen bekommen:
    http://www.getreidemuehlen.de/Zubehoer-Mehlsiebe/51.html
    Ein 18cm Sieb(fein) kostet dort 11,95, dieses ist sehr fein, es reicht auch von der Größe her.

    Amatō

    avatar 2010.05.03
    19:09

  5. spitze! hab sofort geordert

    Lydia

    avatar 2010.05.04
    09:50

  6. Hallo!
    Erstmal danke für die tollen Anregungen und Tipps hier!!!
    Ich wollte mal fragen, ob du schon Erfahrungen mit den Hokkaido Azuki-Bohnen von Arche gemacht hast? Die kommen mir mit 7 Euro für 500g sehr günstig vor, aber sie werden nach Packung auch in Hokkaido angebaut.

    simi83

    avatar 2010.05.19
    01:01

  7. Hallo Simi, ich habe diese Bohnen schon mal für Tsubu-an verwendet, und war recht enttäuscht.
    Das hängt davon ab, was Du damit machen möchtest.
    Koshian mit diesen Bohnen muss ich noch versuchen.

    Amatō

    avatar 2010.05.19
    10:13

  8. Ok. Gut, dass du das sagst! Ich wollte Koshian damit machen, aber wenn der Geschmack nicht überzeugt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei Koshian so viel besser sein kann. Ich fand es auch etwas verdächtig, dass 500g 7 euro kosten, während die Bohnen aus Hokkaido sonst meist umdie 7 euro für 250g kosten.
    Ich denke ich werde mir dann doch mal die vom Ja-Mart leisten.
    Ich habe nämlich schon versucht Koshian aus den billigen Bohnen aus dem Asiamarkt zu machen und das war nicht grad der Hit. Erstmal war man ewig mit der Auslese beschäftigt und dann haben sie sich beim Einweichen fast komplett entfärbt (!!!) wodurch die Farbe am Schluss überhaupt nicht mehr schön war. Und das bei all der Arbeit! :(
    Da sieht man mal, dass es sich doch lohnt bei gewissen Sachen etwas mehr zu investieren. :)

    simi83

    avatar 2010.05.20
    19:39

  9. Dank des feinsiebes von “getreidemühlen” ist nun auch meine anko endlich zartschmelzend *strahl*. und an der farbe arbeite ich noch *hust*. aber endlich ist es auch lecker!

    Lydia

    avatar 2010.05.25
    11:32

  10. Das freut mich, dass es gut geworden ist. :-)
    Was stimmt den mit der Farbe nicht? Nach dem Einkochen mit Zucker wird es noch dunkler, keine Sorge.

    Amatō

    avatar 2010.05.25
    12:50

  11. Simi,
    wo hast Du denn Hokkaido-Bohnen zu diesem Preis gefunden? :-O
    Außerdem, die teuren Hokkaidos würde ich eher für Tsubu-an nehmen, und vorallem, würde ich erstmal 1-2 mal Anko kochen mit günstigerem, so dass Du ein Gefühl dafür bekommst(wenn Du noch nie Anko gemacht hast, ich weiss es ja nicht) ;-) .
    Das Rezept ist zwar echt gut, wenn man sich daran hält, wird es auch 100% klappen(war bei mir auch so bei ersten mal), trotzdem würde ich vielleicht erstmal eine günstigere Bohnsorte wählen.

    Amatō

    avatar 2010.05.25
    13:10

  12. Hallo Amato!
    Ja, ich hab mir jetzt mal zum Probieren von verschiedenen Marken aus verschiedenen Asiamärkten in München Bohnen gekauft. Die erste Marke die ich probiert hab, war farblich, wie gesagt, ein Reinfall. Außerdem brauch ich für den zweiten Anlauf unbedingt noch ein feineres Sieb!
    Die Bohnen von Arche gibt’s zur Zeit für 6,69 die 500g hier:

    http://www.biobiene-shop24.de/de/Ernaehrung/302__Asiatische_Kueche/629912__Azuki_Bohnen_Hokkaido.html

    Aber da ich grad sonst nichts bestellen muss hab ich keine Lust auf die Versandkosten und da du gesagt hast, dass die nicht so toll sind.
    Die teuersten Bohnen die ich bisher gesehen hab, gab’s bei Ja-Mart mit 5,30 das Pfund, auch aus Hokkaido. Hast du mit denen Erfahrungen? Lohnen die sich?

    simi83

    avatar 2010.05.25
    19:10

  13. naja, ich hab ja mein fertiges anko durch das sieb gegeben (sieb kam ja danach erst, hatte alles eingefroren). nach dem nochmaligen “durch die pfanne schuben” war es dann auch etwas dunkler. (siehe manju-photo im anderen blog). nächstes mal mit braunem zucker testen. mein shiro-an aus limabohnen ist nach dem letzten siebgang (ich hab jetzt nen arm wie popeye)ist um einiges heller geworden. nach manju, anpan und käsesahne heute versuch ich mich morgen noch mal an daifuku.
    mein lotos-an ist prima geworden(nächstes mal muss ich aber vor dem zerkleinern die grünen keimblätter auslesen). mal sehen, was ich damit mache…

    Lydia

    avatar 2010.05.25
    20:06

  14. Simi,
    danke für den Tipp, diese Bohnen sind echt günstig!
    Also, ich hatte Hokkaido Azuki von Mitoku (Makrobiotik-Versand), diese waren nicht so toll. Aber die von Arche sehen gut aus, ich werde sie auf jeden Fall mal bestellen und probieren.In dem Shop gibt es auch Reissirup und gutes Miso, überhaupt, die japanischen Arche Produkte sind sehr gut, lecker.
    Hokkaido Azuki von Ja-Mart,die muss ich noch testen, aber Aussehen/Duft sind schon mal sehr gut.Ich werde aber Tsubu-an daraus machen, kann ich Dir in paar Tagen Bescheid sagen. :-)
    Welche Bohnen ich Dir noch empfelen kann: die günstigen Azuki von Dae Yang sind echt gut(auf meinen Zuaten Seiten unter ANKO ist ein Bild der Packung)
    Azuki von Davert- lieber nicht.
    Um so heller die Bohnen, um so besser fürs Anko(sonst ist es eher umgekehrt).
    Ich werde immer wieder Bilder von getesteten Azuki Bohnen reistellen, deswegen vielen Dank für den Hinweis, auch die Hokkaido Kuro Mame(Sojabohnen)sind dort sehr preiswert.Diese Bohnen sind extrem lecker(und eine superschöne Deko) als Amanatto oder Ama-ni, süß eingekocht.

    Lydia,
    die grünen Keimblätter müssen unbedingt raus bei Lotus, die machen das Anko daraus bitter…
    Ich habe auch ein Rezept dafür aus Japan, muss ich unbedingt mal kochen und reinstellen.
    Achte mal beim Kauf von Lotusnüssen darauf, da gibt es welche, die sind schon ohne Blätter (beim Asiaten, rote Verpackung)
    Na, japanische Mondkuchen machen wir daraus. :-)

    Ps. welcher anderer Blog??

    Amatō

    avatar 2010.05.26
    07:20

  15. na, nekobento?
    ich hab hier nur eine sorte zur verfügung a 170g, und für nen test wars in ordnung. aber bitter? nö
    das manjurezept hatte ich übrigens von milaipapa. chabashira.de ist auch ein interessanter blog für japanische rezepte, allerdings nicht so ausführlich wie deiner und milaipapas

    Lydia

    avatar 2010.05.26
    08:43

  16. na super, wieder mal haben mein adzukis die liebliche farbe von TELLERLINSEN angenommen. ein charmantes hellbraun…

    Lydia

    avatar 2010.05.28
    16:43

  17. Lydia, beim Kochen im Wasser oder auch noch beim Einkochen mit Zucker? Welche Sorte verwendest Du denn?

    Amatō

    avatar 2010.05.28
    17:12

  18. schon beim einweichen.
    sorte? kann ich nicht lesen, hab aber die frischere gewählt. ich muss wohl tatsächlich mal die teuren japanischen austesten… mein sind vom “normalen” asiaten

    Lydia

    avatar 2010.05.28
    17:17

  19. Lydia, lass Dich davon nicht beirren- koch das Anko am besten mal fertig (am besten Tsubu-an,weniger Arbeit) und schau dann wie die Farbe/Geschmack sind. Manche der Bohnen entfärben sich sehr, sind dann aber nach dem Einkochen mit Zucker geschmacklich gut und dunkel.Ich tippe mal auf diese ganz helle Sorte, oder?
    Ich mache die Seite mit den Bohnen gerade fertig, kommt wie gerufen.

    Amatō

    avatar 2010.05.28
    17:46

  20. danke für den trost *schnüff*, die waren so schön dunkelrot…

    Lydia

    avatar 2010.05.28
    18:03

  21. Also das Bohnenmus ist bei mir auch nie richtig rot – erst wenn der Zucker dran ist bekommt es die schöne dunkle Farbe…

    Haruko

    avatar 2010.05.28
    20:36

  22. haha hab nun mal nach auf deiner bohnenseite gefundene info über mungobohnen grünes anko hergestellt. bis auf die konsistenz (muss dringend sehr feines sieb kaufen) ist farbe und geschmack gut^^ das wird eine lustige überraschung für meinen freund…grüne füllungen…

    nicekitty

    avatar 2011.03.13
    19:46

  23. nicekitty,
    hat das bei Dir funktioniert? Mein Mungbohnen Anko war ein Desaster…

    Amatō

    avatar 2011.03.14
    07:37

  24. wie gesagt farblich und geschmacklich wirklich gut…konsistenz ist zu grob, weil mein feinstes sieb noch zu grob ist, werd mir dein empfohlenes mehlsieb besorgen^^ Ich musste einfach IRGENDEIN anko machen und ich hab hier einfach keine gescheiten bohnen bekommen also dacht ich testen wirs mal in grün^^ da ärgerts mich dann nicht so wenns net wie auf deinen bildern aussieht;-) (die alle übrigens sowas von der knaller sind)

    nicekitty

    avatar 2011.03.14
    12:37

  25. Jaaa! Mein allererstes An ist fertig. Das schmeckt ja richtig gut. Strahl. Und dabei bin ich gar nicht so ein großer Anko-Esser.
    Mit der Konsistenz bin ich auch zufrieden, obwohl mir nur so ein einfaches Fackelmann-Sieb zur Verfügung stand.
    Die Masse darf jetzt noch abkühlen und morgen sind die Sakura-Mochi dran.
    Juppie.
    Es grüßt ganz lieb eine euphorische Mari^^

    Mari

    avatar 2011.04.22
    16:43

  26. Ach ja, habe die Bio Azuki Bohnen von Neuform ausprobiert.

    Mari

    avatar 2011.04.22
    16:45

  27. Mari,
    das ist schön, es freut mich, dass es so gut geklappt hat. :-)

    Amatō

    avatar 2011.04.23
    12:51

  28. gerade habe ich das Rezept ausprobiert und das Resultat schmeckt echt lecker ;-)
    Da mein Mixer im Geschirrspüler war, habe ich einen Kartoffelstampfer zum Zerkleinern der Bohnen genommen. Hat auch gut funktioniert.
    Die Bohnen sind von Rapunzel gewesen. Meine japanische Lehrerin meinte, dass die sehr gut sind.
    Morgen wird die Bohnenpaste weiterverarbeitet und am Montag werden dann die Kursteilnehmer von “Japanisch für Anfänger” damit verwöhnt ;-)

    Karin

    avatar 2011.10.22
    13:57

  29. Ich habe gerade Versucht es noch einmal nachzumachen, aber auch diesesmal ist es leider nichts geworden. Bei mir werden die Bohnen einfach nicht weich, dabei habe ich sie diesesmal sogar mehr als 24h einweichen lassen und die Kochzeit lag bei 3h >.< Könnt ihr mir sagen was ich falsch mache? Mir ist das gekaufte Anko einfach zu süß ._.

    Sharalis

    avatar 2012.03.13
    01:41

  30. Hallo Sharalis, wenn die Azuki Bohnen nicht weich werden, dann sind sie vermutlich alt. Frischere Bohnen besorgen, eine gute Sorte fürs Anko sind diese ganz einfachen Azuki vom Asiaten, diese kosten auch nicht viel(knapp einen Euro), mit denen habe ich bis jetzt die besten Erfahrungen gemacht.Ein wenig Backsoda ins Kochwasser kann auch hilfreich sein. :-)

    Amatō

    avatar 2012.03.14
    13:50

  31. Einen wunderschönen Sonntag;

    Eine tolle Arbeit hast Du hier gemacht, tooooller Blog!
    Habe gerade dein Anko punkt für punkt (das erste mal) geeeenau so nachgekocht, es war so toll beschrieben, Chapoue!
    Besonders den Arbeitsgang zum “ausmerzen” der Bitterstoffe und Tanine fand ich persönlich recht hilfreich ;-D
    Das Ergebnis ist meiner Meinung nach zufriedenstellend…

    Die Farbe des Anko ist nach dem einkochen des Zuckers genauso schön dunkelrot geworden wie auf denem Foto…
    Das “mouthfeeling” ist leicht mehlig (ok?)…
    Der Geschmack sowie Geruch ist natürlich süss uuund angenehm bohnig…
    Nur es ist für Mochi bestimmt etwas zu flüssig ;-( (und ich habe sooooo gedrückt)

    Haha aaaber das schreit ja dann förmlich nach DORAYAKI! Auch sehr lecker….

    DANKE DANKE DANKE!

    MeMary

    avatar 2012.05.06
    17:01

  32. Hey,

    NACHTRAG 17:59 UHR:

    Zweierlei Mini Mochies gemacht (konnte es nicht abwarten bis morgen)
    Waren traumhaft lecker und dank des schönen “Popelteiges” hat das auch mit etwas zu flüssigem Anko geklappt (habe das Anko einfach mit einem Löffelchen draufgestubst und eingetütet).

    Und jetzt kommt ein TIP zur zweiten Füllung der vielleicht nicht gaaaanz so “Wagashi” ist (also Verzeihung bitte):
    NUSS-NUGATCREME!!!
    Die Creme in den Kühlschrank, dort wird Sie fest und lässt sich hervorrageng mit einem Löffelchen portionieren und zu kleinen Murmeln rollen und mit dem Mochiteig einhüllen…
    Sorry Amato, aber das Ergebnis war zu lecker ;-D

    Nochmal liebe Grüße und DANKE für deine Inspirationen

    MeMary

    MeMary

    avatar 2012.05.06
    18:14

  33. Hallo,

    Ich mache sehr gerne Koshian und es ist auch immer ziemlich lecker. Jedoch habe ich das Problem das die Bohnen trotz geringer Hitze (E-Herd, wenn es anfängt leicht zu blubber runter auf 1 davor auf 3-4 von 9) sehr viele Bohnen aufplatzen. Und ich nicht alle raussameln kann Weil das sehr sehr lange dauern würde. (Bringt das zu dem Zeitpunkt überhaupt noch etwas?

    Habt ihr einen Tipp wie man das Platzen noch verhindern kann?

    Liebe Grüße und vielen Dank :D

    Tolga

    avatar 2013.05.12
    13:07

Your email will never published nor shared. Required fields are marked *...

*

*

Type your comment out:

*

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Blog Top Liste - by TopBlogs.de Firefox Download foodfeed - Alles rund um Lebensmittel und Getränke http://www.wikio.de Food & Drink Top Blogs BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake snowflake
  • RSS
  • Newsletter
  • Facebook
  • Flickr