Tsubu-an, rote Bohnenpaste für japanische Süßigketen

Anko Rezept: Tsubu-an

rote Bohnenpaste für japanische Süßigkeiten

Translated English recipe here

An あん  oder Anko,süße rote Bohnenpaste, je nach Sorte Tsubu-an für stückiges und Koshi-an für püriertes Anko ist die wichtigste Zutat für (nicht nur) traditionelle japanische Süßigkeiten.Es ist sehr geschmacksintensiv, ein wenig wie Maronen , eine interessante Abwechslung zu fettreichen Cremes.

Anko ist rein pflanzlich, es enthält zwar viel Zucker aber auch viele Ballaststoffe, wenn man es selber zubereitet, kann man den Zuckergehalt minimieren. Die hohe Zuckermenge verlängert die Haltbarkeit des Ankos und auch der daraus gemachten Wagashi. Für Veganer und Vegetarier oder Menschen, die sich makrobiotisch ernähren wollen kann es eine gesündere Alternative sein. Ich mag es gerne auf frischem Toastbrot, zusammen mit einer Tasse Kaffee ist das mein Standart- Frühstück.
Anko wird meistens aus Bohnen hergestellt, es gibt aber auch viele andere Sorten, aus Kastanien, Süßkartoffeln oder Kürbis, bitte hier nachlesen: Zutaten/Anko.
Für den Klassiker, Tsubu-An, werden Azuki Bohnen verwendet, hier gilt: umso höher die Qualität der Bohnen, umso besser das Anko, aber, es gibt einige Punkte, die beachtet werden sollten.
Bitte unbedingt Bohnen vermeiden, die alt sind; diese werden immer trockener mit der Zeit und garen sehr ungleichmäßig. Es kann passieren, dass ein Teil der Bohnen schon zerkocht, wobei ein anderer noch hart ist. Bohnen mit hellerer Farbe sind besser geeignet als sehr dunkle, die dunklen Bohnen haben oft sehr dicke und harte Schalen. Solche Bohnen sind eher für Salate/herzhafte Küche geeignet.

Was die Bohnen anbetrifft, kann ich nur empfehlen, mehrere Sorten auszuprobieren. Ich habe, je nach der Art der Bohnen, teilweise sehr verschiedene Ergebnisse erzielt. Am besten ein wenig testen, bis die Sorte gefunden ist, die einem am meisten schmeckt. Ich war z.B. von der Bio-Qualität  von Davert sehr enttäuscht, habe aber mit  günstigen Bohnen von „Asiaten um die Ecke“ wirklich gute Ergebnisse erzielt.

Nachtrag: Ich habe verschiedene Sorten Azuki getestet, bitte unter BOHNEN nachlesen, auch wegen Azuki, die nicht gut  geeignet sind.

Bild: 2 Sorten Azuki Bohnen: Hokkaido Azuki und eine gute, günstige Sorte aus China.

Auf jeden Fall bitte das Rezept genau befolgen und Experimente auf später verschieben. ;-)
Ein gutes Anko herzustellen erfordert ein wenig Geduld und auch einige Erfahrung. Ich koche es wirklich oft, trotzdem habe ich es vor kurzem wieder 2-mal hintereinander ziemlich „verhauen“. Anko ist zwar nicht  unbedingt schwer zu kochen aber ziemlich zeitintensiv, und es können bei mangelnder Erfahrung  sehr viele Dinge schief gehen. Das ist aber allgemein in fast allen Bereichen der japanischen Küche so; aufgrund der wenigen verwendeten Zutaten werden Fehler nicht „verziehen“.

Wenn man herausfinden möchte, welche Azuki Bohnen einem am besten schmecken, dann mit der Herstellung von Tsubu-an. Wenn die Bohnen hier gut sind, dann wird man auch mit der Koshi-an Variante zufrieden sein. Bei diesem Rezept hier verwendete ich sehr teure Hokkaido Azuki Bohnen, die leider echt enttäuschend waren. Der Preis der Bohnen sagt anscheinend nicht viel über den Geschmack… Außerdem denke ich, dass bei uns eher die Sorten für „normale“ Rezepte erhältlich sind, in Japan dagegen auch viele Azuki Arten, die fürs Anko hervorragend sind.

Anko lässt sich sehr gut einfrieren,am besten eine größere Menge zubreiten und in kleineren Portionen gefrieren. Camelia (Bento Künstlerin :-) ) hatte da eine absolut fantastische, geniale Idee: Anko in einem Beutel flachdrücken, und mit einem Essstäbchen abteilen, so kann man nach dem Einfrieren kleine Mengen einfach abbrechen(siehe Bild).Ist das nicht genial?! DANKE Camelia!

Zucker: einfach ganz gewöhnlichen weißen granulierten Zucker verwenden, dieser wird auch in fast allen Original-Rezepten empfohlen. Vorsicht mir braunem Zucker- hier kann es „zuviel des Guten“ sein. Grundsätzlich sollte man keinen braunen Zucker verwenden, ein Anko mit braunem Zucker ist ein Rezept für sich, eine Anko Sorte(kuro-sato-an). Der Geschmack des braunen Zuckers ist einfach zu intensiv. Wenn man den braunen Zuckergeschmack  gerne mag, dann eventuell die Hälfte der Zuckermenge damit ersetzen.

Dieses Rezept zeigt auch, wie man Azuki Bohnen richtig kocht, so dass sie weich und  schmackhaft sind. Für Salate und andere Zubereitungen ist es sehr gut geeignet, nicht nur für süßes Anko.

Anko Rezept, süße Bohnenpaste

500g Azuki Bohnen
500g-450 g Zucker
(normal süß-weniger süß)

1-2 Tl Backsoda(Natron)

Backsoda macht die Schalen der Bohnen weich und verbessert dadurch die Textur.Trotzdem, vorsichtig bei der Anwendung, wenn man Backsoda an der falschen Stelle zugibt, kann es den Geschmack sehr beeinträchtigen.
Backsoda wird auch Natron genannt, es ist ein traditionelles Backtriebmittel. Man kann es heue noch unter dem namen Natron im Supermarkt bekommen, am besten fragen. Sonst haben es viele asiatischen Lebenmittelgeschäfte im Sortiment.

Die Bohnen waschen und verlesen, beschädigte und angefressene entfernen und in reichlich Wasser für mindestens 8 Stunden oder über Nacht einweichen. Das Einweichen ist nur bei sehr frischen(gerade gepflückten) Bohnen nicht notwendig, solche Azuki sind aber bei uns kaum erhältlich. Bitte auch Bohnen entsorgen, die nicht aufgequollen sind.

Das Einweichen der Bohnen ist sehr wichtig. Die Bohnen saugen sich mit dem Wasser voll, wenn man sie dann kocht, garen sie viel gleichmäßiger.
Würde man nicht eingeweichte Bohnen anfangen zu kochen, würden diese das Wasser sehr schnell aufnehmen. Da man Tsubu und Koshi-an mit sehr wenig Wasser kocht, wären die Bohnen schnell nicht mehr ganz im Wasser und würden aufplatzen, man würde ständig Wasser nachgießen müssen und den Kochvorgang verlängern. Sie könnten auch anbrennen, wenn man das Kochen eine kurze Zeit nicht beaufsichtigt.

Wenn die Bohnen sehr dicke, harte Schalen haben, das Backsoda zu Einweichwasser zugeben, je ein Teelöffel pro 500g Bohnen.

Am nächsten Tag das Wasser entsorgen, und die eingeweichten Bohnen in einen Topf mit frischem Wasser geben. Sollte Bohnen dabei sein, die nicht aufgequollen sind, diese bitte entsorgen.
Auch hier ist die Zugabe von Backsoda möglich, bei dicken/harten Schalen, gleiche Menge.
Die Bohnen sollten nur knapp mit dem Wasser bedeckt sein.
Auf mittlere Hitze zum kochen bringen. Wenn die Bohnen anfangen zu kochen und  Falten bekommen ca. 300 ml kaltes Wasser zugeben. Das kalte Wasser dringt durch die Schale, das verbessert den Geschmack/macht außerdem das Innere weich.
Erneut zum kochen bringen und wieder 300ml kaltes Wasser zugeben.

Bei mittlerer Hitze die Bohnen kochen, bis sie zum Maximum geschwollen sind- ich muss leider zugeben, das ich bis heute nicht sicher bin, wann der genaue Zeitpunkt dafür ist. Auf jeden fall sollen die Bohnen noch ganz und hart sein und dürfen nicht aufplatzen. Ich mache das meistens mit der Uhr, ungefähr nach 45 Minuten.
Jetzt wird das Shibu-kiri durchgeführt: Bitterkeit wird entfernt. In Bohnen sind Tanine(Bitterstoffe) enthalten, diese sind in das Wasser übergegangen(gewisse Stoffe, die für gewisse Geräusche verantwortlich sind, wir verstehen uns…) ;-)

Die Hitze ausschalten, das Wasser abgießen, dabei schnell arbeiten, wenn die Bohnen trocken werden, platzen sie auf. Die Bohnen am besten schnell in ein Sieb schütten und ganz schnell wieder zurück. Sofort mit kaltem Wasser übergießen, 5 Minuten so stehen lassen.

Shibukiri durchgeführt, Papier "Deckel"

Der Grad des Shibukiri entscheidet über den Geschmack des Anko- umso länger das Shibukiri, umso milder, aber auch flacher ist der Geschmack(weniger „bohnig”). Manche Wagashi Macher führen es nur sehr kurz durch, wenn ein intensiver Geschmack erwünscht ist. In anderen Rezepten wieder wurde es 2-3-mal durchgeführt(aber nur bei Shiro-An).
Ich mache das Shibu-kiri recht kurz, bei allen Sorten, ich mag den intensiveren Geschmack.

Ab diesem Punkt darf man KEIN BACKSODA  mehr zugeben, das ruiniert den Geschmack!

Die Bohnen im gleichen Wasser zum Kochen bringen.
Jetzt werden die Bohnen weich gekocht, sie sollten nur sehr knapp mit dem Wasser bedeckt sein. Bitte bei geringer Hitze die Bohnen kochen, und ein Otoshibuta(Aufleg-Deckel) oder Pergamentpapier auflegen.
Je nach Alter der Bohnen wird das jetzt an die 50-60 Minuten (ev. länger) dauern.

Die Bohnen sollten ganz weich sein, einen Test durchführen: 2-3 Bohnen rausnehmen, sie sollten sich ganz leicht zerdrücken lassen.

Habe nicht aufgepasst, viele Bohnen sind aufgeplatzt...

Während des Kochens aufpassen, dass die Bohnen nicht aufplatzen, deswegen sollten sie nur knapp mit Wasser bedeckt sein, und die Hitze darf nicht zu hoch sein.Platzen die Bohnen auf, wird das Anko „schleimig“ und “mehlig”. Das kann man schwer beschreiben, auf jeden Fall leidet der Geschmack sehr darunter.

Aufplatzen der Bohnen ist immer ein Hinweis auf zu hohe Temperatur, weniger als mittlere Hitze ist am besten. Je nach Herdart kann es da verschiedene Einstellungen geben, einfach ein wenig ausprobieren. Die Bohnen dürfen AUF GAR KEINEN FALL heftig kochen und “tanzen”. Sie sollen so wenig wie möglich Bewegungsspielraum haben.Sollte zu wenig Wasser vorhanden sein, nachgießen.

Wenn die Bohnen ganz weich sind, Hitze ausschalten.

Auf diese Art und Weise gekochte Azuki Bohnen sind sehr schmackhaft und auch hervorragend für Salate und nicht nur japanische Gerichte geeignet.

Feuchtigkeit entfernt

Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten: so wie sie jetzt sind in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gießen, und abtropfen lassen, so ist der Geschmack intensiver.
Oder, 200-300 ml Wasser in die Bohnen gießen, umrühren und das Wasser an der Oberfläche abgießen: milderer Geschmack.

In beiden Fällen durch das Tuch gießen. Das Tuch zusammen drehen und überschüssiges Wasser ausdrücken.
Das hier ist ein schwieriger Punkt: drückt man zu viel Wasser aus, wird das Anko zu trocken, entfernt man zu wenig, zu flüssig.

Als Faustregel gilt, genug Wasser wurde entfernt, wenn man eine Vertiefung rein drücken kann, die auch bleibt, und nicht zerbröckelt, außerdem: mehr Feuchtigkeit bedeutet schmackhafteres Anko, lieber nicht zu trocken machen. Weniger Wasser bei Tsubu-An entfernen, mehr bei Koshi-an. An diesem Punkt heisst das Anko: Nama-an, “rohes An”. Bitte sofort weiter verarbeiten, nicht stehen lassen.

Jetzt wird das Anko eingekocht:
Die Hälfe der Bohnen zusammen mit ganzem Zucker in einen Topf geben(am besten ist ein Topf aus Kupfer oder mit einem dicken Boden, ich habe einen speziellen „Anko –Topf“ aus einem Wagashi Shop).

Bei hoher Hitze den Zucker schmelzen lassen, da noch viel Feuchtigkeit in den Bohnen enthalten ist, wird das schnell gehen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die andere Hälfte der Bohnen hinzufügen und einkochen.

Das Einkochen wird ungefähr 10 Minuten dauern, es verbessert sehr den Geschmack. Man kocht bei hoher Hitze ein, vorsichtig, dass man das Anko nicht anbrennt, auch aufpassen, dass nicht zu viele Bohnen zerdrückt werden. Immer wieder umrühren, aber nicht zu viel und eher „umschichten“ als in kreisenden Bewegungen. Es wird anfangen gut zu duften und das Anko wird langsam eindicken, und auch anfangen zu glänzen.

Wenn man einen „Strich“ am Boden machen und den Topfboden kurz sehen kann, dann ist es gut.
Bitte beachten, dass es beim Abkühlen noch um einiges eindicken wird!

In kleinen Portionen auf einem Tablett(Vat) oder Glass abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank geben oder einfrieren. Im Kühlschrank hält es sich eine Woche.

Fertig(und die Küche ein Schlachtfeld).

Probieren: und, habe ich zu viel versprochen? Wenn alles gut gegangen ist, hat man eine Portion von sehr köstlichem Tsubu-An.

Wichtig: nur weil einem Anko beim ersten Mal nicht so zugesagt hat, bedeutet es nicht, dass es nie schmeckt- der Unterschied zwischen selbst hergestelltem, frischem Anko und Fertigprodukt aus der Dose ist enorm.

Am nächten Tag auf heißen Toast streichen: mhmmmm….lecker….(mit Butter drunter, bitte)

Bitte NIEMALS das Nama-An stehen lassen, auch nicht im Kühlschrank, es verdirbt ganz schnell. Ich habe bei meinem aller ersten Anko kochen diese idiotische Idee gehabt gaaanz viel herzustellen. Es dauerte sehr lange, und ich war so fertig, ich ließ es draußen stehen, über Nacht. Es ist sofort sauer geworden, ganz widerlich, die ganze Arbeit umsonst…Das war auch noch bei Koshi-an.

Sich „Wagashi Maniac“ nennen, aber immer noch kein Anko Rezept, also wirklich…

Dieses Rezept ist von einer traditionellen, sehr renommierten Wagashiya(wagashi-shop). Das Anko wird dort seit langer Zeit so hergestellt und auch verkauft(pur in 500g Packungen, nicht nur in Wagashi), es ist sehr beliebt. Ich habe einige Rezepte ausprobiert, vor allem aus meinen japanischen Wagashi Bücher, aber dieses ist mit Abstand das Beste von allen. Auch die Rezepte für Koshi-an und Shiro-An sind fantastisch.

Nachtrag zu Süße des Anko:
Ich habe einige gekaufte Anko Sorten ausprobiert(seit Ewigkeiten kein gekauftes Anko gehabt), das war so extrem süß, schon „zahnschmerzen-süß“.
So süß ist dieses Rezept auf gar keinen Fall!
Ich verwende meistens 50-100g weniger Zucker als angegeben(so 350-400g), außerdem nachsüßen kann man immer, beim Kochen einfach ausprobieren.

Ich habe schon Tsubu-An mit 350g Zucker gemacht, das war in nicht zu süßen Mochi angenehm. Trotzdem, bitte mit der Reduktion des Zuckers ab/unter 350-300g vorsichtig sein, da leidet die Konsistenz darunter. Es sollte nicht weniger als 300g sein. Beim Einkochen mit viel weniger Zucker haben sich die besonderen Eigenschaften von Duft/Geschmack und Konsistenz nicht entwickelt, es war einfach nicht mehr so gut, sehr”bohnig”.

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31 Comments:

  1. Good job! I have made tsubu an only two or three times in my whole life!
    An goes very well with butter, on bread.
    Have you ever had “an pan”?

    Hiroyuki

    avatar 2010.03.04
    13:12

  2. Danke für die tolle Beschreibung, ich habe bisher immer nur Koshi-an selber gemacht weil mir immer zu viele Bohnen geplatzt sind – jetzt weiß ich auch warum… Wenn ich mal wieder “gute” Bohnen bekomme wird es gleich ausprobiert. Der Tipp von Camelia ist super, und auch ihr Album – Respekt =^.^=

    Haruko

    avatar 2010.03.04
    13:56

  3. Yes, I love it on fresh toasted bread with butter, Hiro, my favorite breakfast.
    I wrote same recipe in English, it maybe easier to follow.

    Interesting, this recipe is from an old, well-known wagashiya. I did try few different recipes, but this one is the best.

    An-pan(I had!) will be the next sweet I would like to show, it is very tasty.
    I can imagine Hiro, you don’t need to cook an, you can buy high quality if you like.
    Here in Germany we only have some not really fine tasting canned products, also rather expensive.

    Amatō

    avatar 2010.03.04
    17:55

  4. Haruko, auch bei Koshi-an und Shiro-An dürfen die Bohnen nicht aufplatzen.
    Gerade Koshi-an, da ist der gute Geschmack sehr wichtig.
    Wenn man bei niedriger Temperatur bleibt, dann wird es mit Sicherheit gelingen.
    Das Koshi-an Rezept ist auch fertig, kommt sehr bald.
    Es ist sooo gut geworden…
    Solange man kein so gutes Anko gegessen hat, weiß man eigentlich nicht WIE es wirklich schmecken soll.

    Was ich Dich noch unbedingt fragen wollte: welche Bohnen hast Du für Dein Shiro-an für Nerikiri verwendet? Lima oder Navy?
    Hat Dein Sensei Dir vielleicht einen Tipp gegeben?

    Amatō

    avatar 2010.03.05
    17:09

  5. Sie verwendet Butterbohnen wenn sie keine aus Japan mitbringt und ich habe auch damit die besten Erfahrungen gemacht. Das Problem ist hier oft dass die Bohnen zu alt sind, weiße Bohnen aus dem Supermarkt (mein erster Versuch damals) waren eine Katastrophe…

    Haruko

    avatar 2010.03.06
    21:37

  6. Haruko, vielen Dank und letzte Frage
    (ja, ich bin unmöglich, will immer 1000 Sachen wissen)
    Wo kaufst Du und Deine Sensei die Bohnen? Tipp?
    Ich habe meine in der letzten Zeit in Naturkostläden gekauft.
    Denen aus dem Supermarkt trau ich auch nicht mehr.
    Auch beim letzten mal hatte ich 6 Stunden(!) Kochzeit.Nur Kochzeit, weil sie nicht weich wurden.
    (bei shiro an, und Limas sind Butterbohnen).

    Amatō

    avatar 2010.03.07
    17:56

  7. Vielen Dank für das tolle und ausführliche Rezept! Im ersten Moment war ich ziemlich überrascht wegen der großen Menge an Zucker, aber ich bin schon sehr gespannt, es selbst auszuprobieren.

    Die Erfahrung, dass die Qualität der Azukibohnen enorm schwankt, hab ich auch schon gemacht. Ich hatte allerdings weniger Probleme mit dem Platzen als mit der Farbe: Einmal hatte ich eine Sorte, die sich durch das Einweichen schon so stark entfärbt hatte, dass das Anko fast ganz grau war. Zurzeit verwende ich die Azuki von Rapunzel und bin eigentlich recht zufrieden damit.

    P.S.: Danke für die extra Erwähnung, ich werd gleich ganz rot :-)

    Camellia

    avatar 2010.03.07
    18:44

  8. huhu neko (ich darf doch weiter neko sagen?, ich hoffe es war NICHT deine letzte Frage *zwinker* – wo Hiroyo-sensei die Bohnen kauft weiß ich nicht da wir ein paar hundert km entfernt wohnen… aber ich habe hier bei uns gute Erfahrungen mit türkischen Händlern gemacht was die Bohnen angeht. Alles andere muss ich mir leider auch übers Internet bestellen… mache gerade eine Matcha-Testbestellung bei Aiya.

    Haruko

    avatar 2010.03.07
    20:18

  9. Du darfst alles zu mir sagen ;-) ,
    na klar, ich habe mich für nur Amatō entschieden, weil schon einige “Nekos” gibt mit Blogs, das hätte eventuell Verwirrung stiften können.
    Du, bei mir kommen immer zig Fragen, vor allem wenn es da jemanden gibt, den man “löchern” kann.
    Hiroyuki kennt das, der Arme…;-)
    Hm, ich habe leider keine türkischen Händler hier…Aber bald, nach dem Umzug. Vielen Dank!
    Ich hoffe, Du magst den Matcha.

    Amatō

    avatar 2010.03.09
    12:31

  10. Bei Koshian wird die Zuckermenge auch weniger, irgendwie “schlucken” die Bohnen bei Tsubu-an die Süße.
    Wie gesagt,wenn es Dir zu süß ist, Du hast ja schon Erfahrung damit, dann reduzieren, aber bitte einfrieren-es wird schneller verderben im Kühlschrank.Ich mache mittlerweile so 50-100g weniger Zucker rein.
    Die Rapunzel Bohnen habe ich noch nicht getestet(danke!), dann habe ich aber fast alle erhältlichen Sorten durch(jetzt wirklich ernst, bin besessen von “perfekten Bohnen fürs perfekte Anko”)
    Gerne geschehen,brauchst nicht rot zu werden, ist eine super-idee+tolle bentos. :-)

    Amatō

    avatar 2010.03.09
    12:38

  11. Hallo Amatou, ich habe deinen Blog vor einiger Zeit entdeckt und bin so begeistert von den tollen Sachen die du machst. Dein Anko Rezept werde ich demnächst ausprobieren und hoffe, dass alles gut klappt.
    Sag,kennst du vielleicht einen guten japanischen online-shop wo man diverse Untensillien zum Wagashi machen bestellen kann?
    Ich studiere zwar Japanisch, aber so gut leider auch nicht, da fehlt mir einfach die Übung:(
    Deswegen frag ich dich, da du ja schon ein “alter Wagashi Hase” zu sein scheinst ;)

    Liebe Grüssis
    Alissa

    Alissa

    avatar 2010.05.31
    20:56

  12. Alissa,
    ich weiss leider nicht was Du unter Wagashi-Werkzeug verstehst-aber ich mache gerade die Seite fertig, mit einigen Sachen.
    Am besten fragst Du mich dann noch mal.Einen solchen Shop, bei dem es alles gibt, kenne ich nämlich auch nicht.
    Meine Sachen habe ich an verschiedenen Orten gekauft, “stuffenweise”, einiges hat auch ein Freund, der in Japan lebt, für mich gekauft.. Es gibt aber auch viele Alternativen.

    Amatō

    avatar 2010.06.04
    22:45

  13. Hi Amatoo,
    ich bin total genervt. Ich wollte heute Tsubuan machen. Naja, eigentlich gestern. Die Bohnen wurden und wurden nicht weich, weswegen ich sie gestern und heute für bestimmt 5 Stunden gekocht habe. Ich bin ganz sicher, dass die Bohnen nicht alt waren. Ich habe die Bohnen dann irgendwann weggekippt, weil sie eigentlich nicht mehr nach Bohne geschmeckt haben (und immer noch krümelig und hart waren). Sowas von doof. Ich hab mir dann gleich neue, andere Bohnen besorgt. Nächster Versuch morgen! Mal schauen, ob das jetzt klappt. Ist das schonmal jemandem mit Bohnen von TRS passiert? (Da ist so eine Inderin mit einem Mahlstein vorne auf der Packung) Oder umgekehrt gefragt, hat irgendwer gute Erfahrungen damit? Ansonsten würde ich die nämlich nie wieder kaufen…
    Hoffe bei dir/euch läuft es besser ;)

    Ubari

    avatar 2010.06.12
    18:15

  14. Hallo Ubari,
    oh Mensch, das tut mir leid, aber JA, leider- ich hatte diese TSR Bohnen auch schon gehabt und sie waren nicht gut(danke für den Namen, der fiel mir nicht mehr ein).Kauf diese am besten nie wieder, es lohnt sich nicht. Ich habe zwar Anko daraus machen können, es war aber nicht besonders gut.
    Ich finde diese extrem günstigen Azuki vom Asiaten mit grünem Zeichen gut, die kosten auch nicht viel…
    Ich weiss nicht, ob ich komisch bin, aber ganz ehrlich, mit diesem schmeckt mir das Anko am besten- es ist herrlich.
    Welche Azuki hast Du Dir geholt? Vorsichtig mit Rapunzel- ist (glaube ich) auch so ein “Kandidat”….Lydia hat sich da auch schon beschwert.
    Und Du bis nicht allein, ich kämpfe gerade mit billigen schwarzen Soja Bohnen für Kuro Mame ama-ni- es sieht nicht gut aus…

    Die Bohen gut einweichen, mit Backsoda(Natron)!

    PS. Schau mal bei BOHNEN rein, ich mache dort immer wieder getestete Azuki rein, stelle nacher gleich noch ne Sorte ein.

    Amatō

    avatar 2010.06.12
    18:55

  15. also bis auf mein übliches farbmangelproblem hatte ich damit noch nie ärger *wunder*.
    ich hatte mal schwarze bohnen (normale) die sich bis aufs blut gewehrt haben, aber nie azuki.
    hab heute feuerbohnen zum aussähen auf dem Balkon eingeweicht (die bilder hab ich dir gemailt. die sehen zwar eher braun aus, sollen aber in *frischer* wohl lila sein. mal schauen, ob das im Kübel auf dem Balkon was wird.

    Lydia

    avatar 2010.06.12
    21:28

  16. makrobiotik perlen hat übrigens kuromame von ruschin, so teuer wie meine von arche

    Lydia

    avatar 2010.06.12
    21:34

  17. Hallo Amatoo,
    nachdem ich durch mein Studium hier in der ostdeutschen Provinz gelandet bin, habe ich leider nicht so die rieeesen Auswahl.(Also, dass hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich liebe mein Studium und bin se
    hr gerne hier; aber shoppingtechnisch – gerade wenn es um Lebensmittel geht – hat das hier nur einen Vorteil: Wenn man das findet, was man haben will, ist es so 5-20% billiger als woanders). Gerade wenn es um Bohnen geht, ist das hier teilweise echt schwierig. (Ich koche sehr gerne auch andere Bohnengerichte. In der brasilianischen Küche gibt es zum Beispiel eigentlich immer Bohnen).
    Ich habe jetzt mal die von Davert genommen, weil ich in meinem Asialaden nur die von TRS finden kann. Ich habe gesehen, dass du vor ihnen warnst. Ich wollte aber ohnehin, wenn Dae Yang mal wieder Yoshin-ko hat eine Bestellung tätigen. So lange esse ich halt bisschen mehliges Tsubuan. Wenn mir das so nicht schmeckt, kann ich ja immer noch Azukibohnen fürs Bento kochen. Es wäre aber schön, wenn du eine Warnung zu den TRS Bohnen in deinen Bohnenartikel reinstellst: Es ist nämlich bei mehreren Sorten so, dass man die fast totkochen muss.

    Ubari

    avatar 2010.06.13
    09:00

  18. Lydia,
    sei froh, dass Du Dir nicht die günstigen gekauft hast, meine Kuro Mame sind gerade alles aber nicht schwarz…
    Wie haben sich denn die Bohnen “gewehrt”? :-)

    Ubari,
    ich mag Ostdeutschland- damit hier kein falscher Eindruck entsteht. ;-)
    Wegen Deinem Shop-Problem, da geht es mir genau so, deswegen plane ich im voraus und bestelle im Internet(ich habe nicht viel Geld, wirklich nicht-ich gebe nur viel für mein Hobby aus), ich mache dann einen Online-Großeinkauf(12xAzuki usw).
    Die Sorte, die ich hatte, war anscheinend doch nicht die von TSR, ich habe fast alle bis jetzt getesteten Azuki bei BOHNEN reingestellt, schau mal bitte rein.Ich habe aber kein Bild der Verpackung von damals, sie waren ähnlich wie die TSR verpackt, hießen aber anders und die Bohnen selbst waren dunkel und glänzend. Die TSR sind glaube ich sehr hell, oder?
    Auf Ebay gibt es diesen Asia Shop, der hat sehr günstige Azuki, vielleicht magst Du dort einen Azuki Großeinkauf machen: http://cgi.ebay.de/ROTE-ASUKI-BOHNEN-400G-adzuki-adsuki-/360272012862?cmd=ViewItem&pt=Nahrungsmittel_Spezialit%C3%A4ten&hash=item53e1e2a63e

    Amatō

    avatar 2010.06.13
    14:02

  19. nun, erst wollten sie nicht quellen, dann wurden sie nicht weich, und als sies nachher doch waren, ist mir das sieb mir der pürierten masse umgekippt. ich hab das dann entnervt ins klo gekippt.

    Lydia

    avatar 2010.06.13
    15:14

  20. Hm… Ubari, wo ist denn deine Provinz, vielleicht kann dir ja jemand hier ‘nen heißen Tipp geben…

    Haruko

    avatar 2010.06.13
    17:18

  21. als ich beim kochen “einkochen” las, hatte ich eine idee. mal gespannt, ob das funktioniert. ich hab das (übrigens köstlich gewordene) tsubuan aus dem topf heraus direkt in gläser gepackt. sollte es beim späteren verarbeiten zu feucht sein, werde ich es vorher halt erhitzen. sollte eigentlich funktionieren.

    Lydia

    avatar 2010.11.29
    06:56

  22. Wo willst Du die Gläser lagern? Außerhalb von Kühlschrank? Bin sehr gespannt, die gleiche Idee hatte ich auch schon(wie Marmelade machen oder? ;-)

    Amatō

    avatar 2010.11.29
    15:55

  23. genau! und da sich ein vakuum (naja, unterdruck jedenfalls) gebildet hat, sollte das auch gehen! denn wenn das generell in dosen und beuteln verkauft werden kann, ohne innerhalb von ein paar tagen sauer zu werden, sollten wir das das auch hinbekommen, als erfahrene *räusper* marmeladen-kochlieseln

    Lydia

    avatar 2010.11.29
    17:01

  24. Lydia,
    in Japan gibt es sogar Anko Marken, die im Glas verkauft werden, und da es eben viel Zucker hat, müßte es gehen, nur wahrscheinlich nicht zu lange(also keine 2 Jahre) und dunkel sollte es gelagert werden.
    Bei den Kuromame usw. klappt das auch sehr gut. Spart einem mächtig Platz im Kühlschrank.
    Ich glaube aber nicht, das dies bei zu trocknem Anko fuktioniet, es sollte recht feucht sen, so sahen auch die japanischen Sorten aus, ziemlich flüssig.
    Dann machst Du einen Test? Du hast da echt mehr Erfahrung wie ich, bei Marmelade kochen(meine Kastanien-Kuri Kanroni sind z.B. sauer geworden, ich sag ja, habe nicht genug Wissen).

    Amatō

    avatar 2010.11.29
    18:04

  25. apropos vakuum: da stünde auch noch ein vakuumierer im schrank… muss ich nächstes mal ausprobieren.

    Lydia

    avatar 2010.11.30
    07:08

  26. Hallo!

    Erst mal danke für das Anko rezept: Man sucht such nämlich halb schlapp in Österreich eine site zu finden, wo man die Paste bestellen könnte (wobei man SO VIELE Geschmacksrichtungen selber machen kann! *_*)
    Aber wo kriegst du die Azuki bohnen her? Kann man diese Bohnen auch einfach in einem Lebensmittelgeschäft kaufen oder muss man extra im inet oder asialaden suchen? (Ich befürchte nämlich das der asialaden in meiner nähe das nicht führt! -.-)

    Danke für deine antwort!

    Laura

    avatar 2011.09.29
    08:39

  27. Hallo Laura,
    also Azuki Bohnen bekommst Du beim Asiaten, Bioladen, Reformhaus usw. oder schau mal bitte hier unter Bohnen für Wagashi(die Seite ist gerade umgezogen, leider fehlen dort noch die getesteten Azuki Sorten). Online Shops wie Dae Yang, Makrobiotik Versand usw. haben welche, in Östereich gibt es z.B. Naturgarten, der Online Shop hat viele gute japanische lebensmittel(auch Agar, Kinako, Shoyu…).

    Amatō

    avatar 2011.09.30
    09:49

  28. Hallo Amatō!
    Ich verfolge schon länger deinen Blog und habe heute zum ersten Mal ein Rezept ausprobiert.
    Ich habe Bohnen aus dem Reformhaus verwendet, die waren sogar schneller fertig als im Rezept, leider sind einige schon beim ersten Kochvorgang aufgeplatzt. Aussehen tut es jedenfalls gut, ich weiß nicht, wie das im Original schmeckt, darum kann ich leider nicht sagen, ob es gelungen ist :-) . Mir ist es ein wenig zu süß, nächstes mal werde ich weniger Zucker nehmen (habe im Moment keine Waage und mit Messbecher gemessen).
    Ich habe die Masse in ein Glas gefüllt (wie Marmelade), nächste Woche möchte ich dann Daifuku Mochi versuchen.

    cat

    avatar 2012.03.10
    10:56

  29. Nach ein paar Tagen im Kühlschrank hat sich der Geschmack noch verändert – jetzt ist es nicht mehr so süß und viiiiel besser im Geschmack, richtig lecker! Ich habe dann damit Daifuku Mochi gemacht, die sind aber alle schon weg, weil sie allen so gut geschmeckt haben (obwohl ich das falsche Reismehl verwendet habe). Vielen Dank für das Rezept, mal sehen, was ich als nächstes ausprobiere!

    cat

    avatar 2012.03.13
    08:55

  30. Hi!
    Das Rezept klingt richtig gut, ich werde meinen nächsten Azuki-Versuch wohl danach ausrichten. Mein gestriger Versuch war nach einem anderen Rezept und nachdem das irgendwie nichts wurde (die Kochzeit war mit 15 Minuten angegeben (c.c; ) ) habe ich noch versucht, es mit einem wieder anderem Rezept zu retten. Jetzt sind Teile immernoch nicht durch uns es schmeckt ziemlich bröslig… werde es heute wohl nochmal etwas einkochen und hoffen, dass es etwas besser wird ( ;A; ) (Mit Zucker eingekocht ist es schon, schlecht werden kann es also nicht :*)
    Für deine Seite muss ich wirklich sagen, Respekt, habe auch schon viele andere Gerichte probiert. Werde auf meiner Seite auch bald eine Rezept-Kategorie einrichten und du wirst als “Dort-Gefunden-Link” mit sicherheit oft vertreten sein (^o^)/
    Liebe Grüße

    Mangakania

    avatar 2013.03.01
    08:08

  31. Vielen, vielen Dank für dieses tolle Rezept!!! Ich habe schon fünf oder sechs völlig verunglückte Versuche hinter mir (mit anderen Rezepten) und ich war kurz davor, mich damit abzufinden, dass ich das nie hinbekommen werde. Aber mit deiner wunderbaren Anleitung ist mein Anko zum ersten Mal was geworden :)

    teaspoon

    avatar 2013.03.29
    18:30

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